Sensoranbindung ans IIoT
Predictive Maintenance ohne zusätzliche Verkabelung
Um Industrie-4.0-Anwendungen in bestehenden Anlagen umzusetzen, ist bisher häufig eine umfassende zusätzliche Verkabelung notwendig. Mit den neuen Bluetooth-Komponenten von ifm lässt sich dies mit einem Bluetooth Mesh umgehen und der Y-Weg zur Anbindung ans IIoT wird drahtlos.
Mit dem neuen IO-Link-Bluetooth-Adapter EIO344 und der Bluetooth-Basisstation EIO404 bietet ifm eine Lösung an, um Sensordaten drahtlos für IIoT-Anwendungen zur Verfügung zu stellen, ohne in die Steuerungstechnik eingreifen und zusätzliche Leitungen legen zu müssen. Der Bluetooth-Adapter wird zwischen IO-Link-Sensor und bestehender Leitung in das System integriert und überträgt die Daten über Bluetooth an die Basisstation – ein drahtloser Y-Weg. Mit den neuen Geräten lässt sich aber nicht nur eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung etwa zur moneoblue-App herstellen, sondern es kann sehr einfach ein Mesh-Netzwerk aufgebaut werden. Diese Vernetzung bietet zwei entscheidende Vorteile. An eine Basisstation lassen sich bis zu 50 IO-Link-Devices einbinden, und hier reicht es, wenn sich ein einziger Adapter in der Reichweite der Basisstation befindet. Von der Basisstation aus gelangen die Daten dann über Ethernet in die passende moneo-Anwendung.
Die neuen Komponenten zur Anbindung von IO-Link-Sensoren über ein Bluetooth Mesh ermöglichen auch bei bestehenden Anlagen mit geringen Kosten die Implementierung einer IIoT-Anwendung. Verschleißüberwachung, Predictive-Maintenance- oder Energieeffizienz-Anwendungen lassen sich damit realisieren, ohne dass dafür zusätzliche Leitungen verlegt werden müssen. Durch die Bluetooth-Mesh-Technologie gelingt dies auch bei ausgedehnten Anlagen, da die maximale Bluetooth-Reichweite von rund 20 Metern jeweils nur zum nächsten Bluetooth-Adapter eingehalten werden muss. Die Konfiguration der Bluetooth-Adapter – das sogenannte Pairing kann mit der moneoblue-App auf einem Smartphone durchgeführt werden. Alternativ ist dies auch über moneo configure möglich.









