Handhabungstechnik

Scheidungen für Leiterplatten

fallen mit Nutzentrennern wie dem Modell Maestro 4M von cab kurz und bündig aus: Die Nutzenleiterplatte wird mit ihrer Ritznut auf das Linearmesser gelegt und ein Fußschalter betätigt: Schon fährt ein Schlitten mit dem Rollmesser auf der Bestückungsseite über die Leiterplatte und trennt den Mehrfachnutzen in Einzelplatinen. Auf der Lötseite wirkt dagegen ein Linearmesser.

So weit, so gut. Doch vorher muss für einen rationellen Trennvorgang mit Hilfe von Bedientasten die Schnittlänge eingestellt werden. Und ganz am Anfang gilt es, den passenden Nutzentrenner auszusuchen. Dieser hier ist für Leiterplattendicken von 0,8 bis 3,2 Millimetern sowie für Rest- oder Stegdicken von höchstens 0,8 Millimeter vorgesehen. Das Rollmesser dringt mindestens 0,25 Millimeter in das Material sein und arbeitet so, dass nach dem Trennen die Außenmaße der Leiterplatte um bis zu 0,2 Millimeter größer sind. Es ist noch akzeptabel, dass die Ritznut auf bis zu fünf Millimetern Länge unterbrochen ist. Generell aber wird der Abstand zwischen Niederhalter und Linearmesser so eingestellt, dass die Leiterplatte nur in der Ritznut getrennt werden kann. Der Auflagetisch lässt sich per Drehknopf stufenlos, die Ablage in drei Stufen auf die geeignete Höhe einstellen.

Mögliche Trennlängen sind 450 und 370 Millimeter. Vor der Trennkante darf der Nutzen maximal 40 oder bei einem größeren Modell 70 Millimeter hoch sein. Die Trenngeschwindigkeit liegt bei 300 oder 500 Millimeter pro Sekunde. Ein optionales, 540 Millimeter breites Transportband für den Nutzen ist antistatisch ausgerüstet und läuft mit einer in Stufen zwischen fünf und neun Meter pro Minute einstellbaren Geschwindigkeit. Für das Stoppen des Bandes lässt sich eine Lichtschranke aktivieren. Die Leistung einer ebenfalls optionalen Staubabsaugung ist mittels einer Drehzahlregelung einstellbar. rm

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