Handhabungstechnik

Im Trocknen sitzen

ist besser als im Nassen schwitzen. Diese Klimaaussage gilt auch für die meisten Greifer. Es gibt aber auch Greifer, deren Komponenten so vorzüglich abgedichtet sind, dass man sie auch im Nassbereich einsetzen kann. Der ständige Kontakt mit Kühlschmiermittel oder Wasser bei der Maschinenbe- und -entladung in Nassbearbeitungszellen, an Schleifmaschinen, sowie an Dreh- und Fräsmaschinen in Anlagen mit Pulververarbeitung, auch in Lackieranlagen schädigt die extra präparierten Greifer nicht. Ein solcher Greifmodul wird im Bild gezeigt. Er ist auch in den mechanischen Parametern sehr leistungsfähig. Dazu tragen die Kombination einer Vielzahn-Gleitführung der inneren Grundbacken, das Keilhakengetriebe und die runden Dichtflächen der äußeren Grundbacken bei. Die inneren Grundbacken sind kraft- und formpaarig mit den äußeren zylindrischen Dichtflächen verbunden. Der mit einem Ovalkolben pneumatisch angetriebene Greifer darf im Temperaturbereich von – 10 bis + 90 Grad Celsius eingesetzt werden. Er ist in verschiedenen Baugrößen verfügbar.

Die Greiferfinger sind der Werkstückgröße und -form anzupassen und werden mit vier Schrauben unter Verwendung von Zentrierhülsen an der Grundbacke befestigt.he

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