Greifer

Positionieren ohne Sensor

Mechatronik-Spezialist Gimatic hat Neuheiten aus dem Greiferprogramm vorgestellt. Im Vordergrund stehen zwei neue Optionen: Greifkraftvorgabe und Erfassung der Backenposition.

Die Mechatronik-Greifer von Gimatic warten mit zwei neuen Optionen zur diesjährigen Motek auf: Greifkraftvorgabe und Erfassung der Backenposition.

Der Greifer mit der Option Greifkraftvorgabe erhält diese direkt über die Steuerung oder mittels separatem Triggergerät. Über eine Analogwertvorgabe null bis zehn Volt lässt sich über die Steuerung direkt die benötigte Greifkraft einstellen. Somit kann der Anwender auch filigrane Bauteile handeln, ohne diese zu zerstören. Optional kann über ein Zwischengerät (Trigger) der benötigte Analogwert vorgegeben und auf der Steuerkarte des Greifers gespeichert werden. Dies wird dann notwendig, wenn der Anwender an der Anlage über keinen freien Analogausgang verfügt, jedoch eine definierte Greifkraft einstellen möchte.

Zudem ist es so unmöglich, unkontrollierte Veränderungen der Greifkraft herbeizuführen, wie es zum Beispiel medizin- und pharmatechnische Anwendungen verbieten.

Die Positionen der Greiferbacken wurden bisher über die am Greifer optional angebrachten Sensoren erfasst. Da dies immer zusätzlichen Installationsaufwand und Einstellungsarbeiten verursachte, hat Gimatic hochauflösende Encoder in die Mechatronik-Greifer integriert. Diese erfassen direkt die Positionen der Backen, so dass auf den Einsatz von Sensorik verzichtet werden kann. bw

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