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Automatisierung zum Anfassen

Annina Schopen,

Die Motek startet 2026 neu durch

Die Motek 2026 will zeigen, wie praxisnahe Automatisierung wirtschaftlich, effizient und nachhaltig umgesetzt werden kann. Mit neuen Formaten, flexiblen Teilnahmeoptionen und der Kooperation mit der Vision-Messe rücken der Wissenstransfer und die industrielle Praxis in den Fokus.

© P.E.Schall

Die 43. Motek, Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, macht sich zusammen mit der 18. Bondexpo, Fachmesse für Klebtechnologie, bereit für die Neuauflage vom 06. bis 08. Oktober 2026 in Stuttgart. „Die Unternehmen der Fertigungsbranche sehen sich großen Herausforderungen gegenüber“, weiß Rainer Bachert, langjähriger Projektleiter beim Messeunternehmen P. E. Schall. „Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit sind unbedingte Voraussetzungen für die Unternehmen, um weiter am Markt bestehen zu können“, so Bachert weiter. „Es geht deshalb um die weitere Automatisierung, die praktisch umsetzbar und kostengünstig sein muss. Bei vielen Unternehmen, besonders den kleineren und mittleren, geht es auch um den Einstieg in die Automatisierung. Diese Problematik wollen wir thematisch in den Mittelpunkt stellen“, sagt der Projektleiter. Praxisnah, umsetzbar und anwenderbezogen sollen deshalb die Präsentationen auf der Messe sein. „Wir wollen die Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den Anbietern und Anwendern stärken und die Interaktion fördern“, verspricht Bachert. Das Messeteam arbeitet an einem hochkarätigen Rahmenprogramm, das die industrielle Produktion erlebbar und anfassbar macht und einen deutlichen Mehrwert für neue Geschäftskontakte schafft.

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Effiziente und wirtschaftliche Lösungen werden erlebbar

Der Fokus der Motek/Bondexpo liegt traditionell auf Themen entlang der kompletten Fertigungs-Wertschöpfung der modernen industriellen Produktion. Angesprochen sind alle Branchenbeteiligte, die Lösungen für eine zukunftsfähige und effiziente Automatisierung einerseits anbieten und andererseits realisieren müssen. Für Aussteller und Besucher gleichermaßen ideal ist der Messestandort Stuttgart mit einer verkehrsgünstigen Anbindung. Der Messeveranstalter schafft für 2026 neue, flexiblere Teilnahmemöglichkeiten mit individuellen Standflächen oder Motek-Komplettpaketen. Die bewährte Start-Up-Area wird ebenso wieder vorbereitet wie ein Vortragsforum sowie weitere Formate für einen effektiven Wissenstransfer hinein in die industrielle Praxis.

Die Zielgruppe des Fachevents sind Fertigungsunternehmen aller Branchen. Wer auch immer einen Prozess automatisieren will – etwa aus den Bereichen Maschinen-, Geräte- und Anlagenbau, Automobiltechnik und Fahrzeugbau, der Blechverarbeitung, Kunststoffverarbeitung, Metallbe- und Verarbeitung, Holzverarbeitung, Elektronik und Elektrotechnik, Laborautomatisierung, Health Care und Medizintechnik –, findet die passenden Komponenten und Lösungen auf der Motek/Bondexpo. Das Herbst-Highlight der Branche kooperiert 2026 erstmals eng mit der Vision, der Fachmesse für Bildverarbeitung. Beide Veranstaltungen finden zeitgleich am selben Ort statt und öffnen sich mit einem gemeinsamen Ticket für alle Besucher.

Die Motek/Bondexpo wechselt ab 2026 in einen Zweijahresturnus und eine gestraffte Messedauer von künftig drei Tagen.

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