Ausschiebekrane
Über die Bahn hinaus
Der modulare Kranbaukasten Demag KBK wird um Ausschiebekrane im unteren Traglastbereich erweitert. Mit dem KBK-System steht dem Anwender ein Leichtkransystem zur Verfügung, das sich flexibel an unterschiedliche Bedingungen in Produktion, Montage und Versand anpassen lässt. Basis des Systems sind Stahl- und Aluminiumprofile und Leichtlauf-Fahrwerke, über die sich Hebezeuge sehr leichtgängig verfahren lassen. Auch das geringe Eigengewicht der Profile leistet einen Beitrag zu den Leichtlauf-Eigenschaften.
Neu im Programm sind Ausschiebekrane für die kleinen Profilgrößen KBK I, A12 und A16 mit 80 und 125 kg Traglast. Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Hebe- und Positionieraufgaben auch außerhalb der Kranbahn ausgeführt werden können. Damit sind auch schwer zugängliche Hallenbereiche – zum Beispiel zwischen Säulen und Stützen – gut erreichbar.
Der Leichtlauf der Fahrwerke macht sich auch beim Ausschieben der Krane positiv bemerkbar: Der Bediener benötigt nur einen geringen Kraftaufwand, um das Hubwerk über die Kranbahn hinaus zu führen und Lasten aufzunehmen bzw. abzusetzen. Eine Energiekette sorgt dabei für die Führung von Energie- und Signalleitungen.
Bei der Projektierung können die Ausschiebelänge (bis 1,50 bzw. 1,80 m), die maximale Traglast (80–125 kg) und die Kranträgerlänge frei konfiguriert werden. Auch Ausschiebekrane, die nach beiden Seiten ausgeschoben werden können, sind realisierbar. cs









