Fördertechnik
Bessere Zerspanungswerte durch Stahl-Tuning
Eine längere Standzeit der Werkzeuge, mehr Zerspanungsvolumen und schnellere Bearbeitungszeiten; diese Punkte sind auf der Anforderungsliste aller Fertigungsfachleute zu finden. Üblicherweise wird dann nach Werkzeugen gesucht, die einem solchen Ansinnen am besten gerecht werden. Man kann jedoch auch an der Materialseite ansetzen, und da kommt Hasco beispielsweise mit einem „getunten“ chromhaltigen Werkzeugstahl ähnlich der gängigen Qualität 1.2085. Da dieses Sondermaterial ebenso korrosionsbeständig ist wie das Original, steht dem Einsatz für solche Werkzeuge und Formen nichts entgegen, die später in Kontakt mit abrasiven Stoffen oder aggressiven Kühlmedien kommen sollen.
Der modifizierte Werkzeugstahl hat zudem eine hohe Basisfestigkeit von etwa 1.080 Newton pro Quadratmillimeter und ein besonders homogenes Gefüge, so dass er auch bei einem großen Zerspanungsvolumen erstaunlich maßstabil bleibt – wichtig insbesondere bei Großformen und anderen voluminösen Zerspanungsaufgaben. Daneben gehören Rahmen- und Formplatten, Extrusionswerkzeuge und andere Werkzeugaufbauten zu den bevorzugten Einsatzgebieten des Sonderstahls.
Er zeigt daneben eine bessere Wärmeleitfähigkeit als sein Vorbild, was die Wärmeabfuhr beschleunigt und kürzere Spritzzyklen möglich macht. Das Schweißverhalten ist günstiger und das Risiko von Ausbrüchen während der Zerspanung geringer. Da der Stahl vorvergütet ist, kann eine zusätzliche Wärmebehandlung entfallen. Sie erhalten das Material standardmäßig in der Plattenqualität P1100, andere Qualitäten sind ebenso möglich wie spezielle Bearbeitungen.rm









