Steckverbindungen
Der Klick muss stimmen
Bei der Auto-Produktion setzen Hersteller vielfach auf praktische Steckverbindungen. Zeit und Geld kostet es jedoch, wenn eine Verbindung nicht richtig gesteckt wird und dies unbemerkt bleibt. Hierfür hat das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Oldenburg eine Lösung entwickelt.
Eine audiobasierte Technologie analysiert das Klick-Geräusch, das beim Stecken entsteht. Wenn eine Verbindung nicht einrastet, werden Mitarbeiter oder der Roboter durch eine Fehlermeldung alarmiert. Zunächst erfassen Mikrofone das Geräusch, dann wird es von Algorithmen analysiert. Schließlich gibt das System positive Rückmeldung, oder es sendet eine Warnung, wenn es einmal nicht richtig Klick gemacht hat. Das Feedback an einen Menschen kann akustisch, optisch oder auch taktil, zum Beispiel über Vibration, erfolgen. Ein Roboter bekommt die notwendige Information direkt aus dem Sensorsystem.
Dieses Prüfsystem rückt einem Problem bei der Montage von Automobilen zu Leibe: Autos haben üblicherweise viele Steckverbindungen. Wenn bei der Fertigung eine einzige dieser Verbindungen nicht richtig einrastet und der Fehler erst nach der Auslieferung des Autos beim Kunden bemerkt wird, muss der Wagen zur Nachbesserung zurückgerufen werden. Mit dem Klick-Prüfsystem wird das vermieden.









