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Blick ins Jahr 2003: Um die Funktionalität von Konstruktionen im Vorfeld überprüfen zu können, mussten STL-Modelle herhalten. Heute sind diese deutlich weniger gefragt, weil die weiterentwickelten CAD-Systeme derartige Konstruktionsuntersuchungen in der Regel überflüssig machen. Denn seit der Jahrtausendwende stehen in der Regel deutlich bessere 3D-Daten zur Verfügung. Deshalb haben auch die Wachslinge, die durch das Abgießen in Silikonformen entstehen, einen gewissen Seltenheitswert erreicht. Stereolithografie, die Herstellung von Silikonformen und das Abgießen von verlorenen Modellen aus Wachs werden immer häufiger am Anfang der Prozesskette übersprungen. Die Prototypenbauer steigen heute also direkt ins selektive Laser-Sintern (SLS) oder 3D-Printing ein, um für ihre Kunden Zeit und Kosten zu sparen. Deshalb ist Lasersintern ein wirtschaftlich sehr interessantes Verfahren. Die räumlichen Geometrieformen werden durch Sintern aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff hergestellt. So wird das Werkstück Schicht für Schicht mit Hilfe von Laserstrahlen aufgebaut. Dabei können auch dreidimensionale Geometrien mit Hinterschneidungen erzeugt werden, was mit einer konventionellen mechanischen oder gießtechnischen Fertigung nicht so einfach möglich wäre.

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