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(Foto: Born)

Dem Vorbild immer näher: Bei der neuesten Version der anthropomorphen Fünf-Fingerhand von Schunk ist die Elektronik komplett in die Handwurzel integriert. Über definierte Schnittstellen lässt sich die Greifhand mit Leichtbauarmen verbinden. Für den Einsatz in mobilen Anwendungen ist die Energieversorgung auf batteriegerechte 24-Volt-DC ausgelegt. Es gibt sie in linker und rechter Ausführung. In Größe, Form und Beweglichkeit gleicht sie verblüffend ihrem menschlichen Vorbild. Mit insgesamt neun Antrieben können die fünf Finger unterschiedlichste Greifoperationen ausführen. Zudem lassen sich zahlreiche Gesten darstellen, wodurch eine visuelle Kommunikation zwischen Mensch und Serviceroboter erleichtert und die Akzeptanz für den Einsatz im menschlichen Umfeld erhöht werden. Der Einsatz von taktilen Sensoren in den Fingern soll der Greifhand in Zukunft die nötige Feinfühligkeit verleihen, um auch in unstrukturierten und unvorhersehbaren Umgebungen Greif- und Manipulationsaufgaben zu bewältigen. Elastische Griffflächen sorgen für einen zuverlässigen Halt gegriffener Objekte. pb

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