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Vakuum-Erzeuger mit IO-Link-Schnittstelle
(Foto: Schmalz)

Bereit für die Zukunft – bereit für Industrie 4.0:

Nicht nur in Sachen Nachwuchs richtet sich Schmalz auf die Zukunft ein – auch für die Fabrik von morgen liefert das Unternehmen Lösungen, zum Beispiel mit Vakuum für die intelligente Fabrik. Bereits 2008 brachte Schmalz einen Vakuum-Erzeuger mit IO-Link-Schnittstelle auf den Markt – lange bevor das Thema Industrie 4.0 einer breiten Fachöffentlichkeit bekannt war. Heute bietet der Vakuum-Spezialist diverse Vakuum-Lösungen, die Produktionsprozesse produktiver, effizienter und flexibler machen und leistet so einen Beitrag zur intelligenten Fabrik. Das Unternehmen ist darüber hinaus der erste Hersteller, der Sensor- und Aktor-Funktionen in 4.0-fähigen Geräten vereint.
Wie groß der Beitrag zur intelligenten Fabrik in der Praxis sein kann, lässt sich am Beispiel einer Greiferspinne für Faserverbundbauteile zeigen. Die Beispiel-Spinne ist mit 15 Nadelgreifern ausgestattet, eine Produktionsumstellung bedeutet bei herkömmlichen Nadelgreifern rund zwölf Minuten Stillstand. In diese Zeit fallen Vorgänge wie die Maschine zu stoppen, die Komponenten neu zu parametrieren oder auch Tests, die nach der Umstellung nötig sind. Werden die Greifer einmal täglich gewechselt, ergeben sich geschätzte Ausfallkosten von 600 Euro pro Arbeitstag (je 50 Euro pro Minute). Läuft die Spinne an 300 Tagen im Jahr, führt das zu Ausfallkosten von jährlich 180.000 Euro bei herkömmlichen Greifern. Mit dem Nadelgreifer SNG-AE von Schmalz lassen sich Rüst- und Stillstandszeiten an dieser Spinne durch Fernparametrierung über IO-Link nahezu komplett vermeiden.
Diese Nadelgreifer SNG-AE überwachen kontinuierlich den Nadelhub und melden Veränderungen an die Anlagensteuerung. Über fest definierbare Prozessprofile lässt sich der Nadelhub des Greifers frei einstellen. Die Profile sind in der Folge für jeden einzelnen Zyklus in beliebiger Reihenfolge abrufbar. Gleichzeitig kommuniziert der Greifer mit der übergeordneten Steuerung und stellt sämtliche Zustandsdaten zur Verfügung. Das erlaubt neben einer kontinuierlichen Hubüberwachung eine umfassende Prozesskontrolle. So ist eine ständige Optimierung des Prozesses möglich.

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