22 von 23

Vom Generator bis zur Lapp-Verkabelung:

(Foto: Emag)

Mit der Übernahme der Eldec-Gruppe erweiterten die Maschinenbauer von Emag ihr Know-how um die Entwicklung von Induktionshärtemaschinen sowie der dazugehörigen Generatoren. Sie sind die Energiequellen für viele Wärmebehandlungsaufgaben, Härteprozesse und andere Anwendungen. Eldec-Generatoren sind gekennzeichnet durch ihre hohe Leistungsdichte und ihren maximalen Wirkungsgrad in allen Leistungsklassen aus. Diese Hochleistungskomponenten kommen auch innerhalb von Emag in anderen Maschinen zum Einsatz, etwa bei Fügemaschinen, die im Automobilbau für die Herstellung von „gebauten“ Nockenwellen benötigt werden. Im Inneren dieser Anlagen wird zunächst die Temperatur einer Nocke mittels induktiver Erwärmung und anschließender Kontakterwärmung hochpräzise erhöht. Während der Abkühlung schließt sie sich dann hochfest um die Welle. Eine Kombination aus Roboter und Greiftechnik ermöglicht dabei einen Prozess mit einem Fügespiel von wenigen Mikrometern. Besonderen Wert legen die Ingenieure auf die verwendeten Kabel, mit deren Hilfe der Eldec-Generator mit dem dazugehörigen Induktor-Werkzeug verbunden wird. Da sich um den Induktor ein elektromagnetisches Feld bildet, muss das Kabel gut elektromagnetisch abgeschirmt werden, damit keine Störungen im Prozess auftreten. Es sind Lapp-Kabel im Einsatz – auch in diesen Härtemaschinen der Mind-Baureihe, die sich flexibel auf unterschiedlichste Fertigungsanforderungen konfigurieren lassen.

22 von 23