
Gleichspannungsnetz für Antriebe:
Statt über einen Gleichrichter könnte man die Motoren direkt mit Gleichspannung versorgen. Ideal wäre dafür ein Gleichspannungsnetz mit 380 Volt, denn die Zwischenkreisspannungen betragen üblicherweise zwischen 350 und 400 Volt. Auch der wahlweise Betrieb mit Gleich- oder Wechselspannung ließe sich leicht realisieren. Die Umwandlungsverluste von Wechsel- zu Gleichspannung wären geringer, die Stabilität der Energienetze durch reduzierte Oberschwingungen höher. Hinzu kämen die Einsparung von Komponenten und geringerer Platzbedarf, ein einfacheres Einbeziehen von regenerativen, dezentralen Energiequellen wie Photovoltaik und Energierückgewinnung, etwa die Verwendung von Bremsenergie und Speicherung in Batterien. Unter dem Strich verspricht Gleichstromtechnik eine Kosteneinsparung, die die Umstellung lohnt, findet Lapp.
