95 Jahre: Haribo macht Kinder froh – und die SCOPE-Redaktion ebenso!
Hans Riegel, 1893 in Friesdorf bei Bonn geboren, absolviert nach der Schulausbildung eine Lehre als Bonbonkocher. Über fünf Jahre arbeitet er bei der Firma Kleutgen & Meier. Weitere Stationen sind Fabrikationsstätten in Neuss und in Osnabrück.
Nach dem 1. Weltkrieg wird Hans Riegel Teilhaber der Firma Heinen in Bonn-Kessenich, die sich fortan Heinen & Riegel nennt. 1920 macht sich Hans Riegel mit seiner eigenen Firma selbstständig. In der Bergstraße in Kessenich, damals noch ein Vorort von Bonn, erwirbt Hans Riegel ein Haus, in dem er die erste Fabrikationsstätte einrichtet. Das Startkapital besteht aus einem Sack Zucker, einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten Herd, einem Kupferkessel und einer Walze. Hier, in einer kleinen Hinterhof-Waschküche, beginnt die Geschichte des mittlerweile weltbekannten Unternehmens. Am 13. Dezember 1920 lässt Hans Riegel die Firma Haribo als Akronym für HAns RIegel BOnn ins Handelsregister der Stadt Bonn eintragen. 1921 heiratet Hans Riegel seine Frau Gertrud. Sie wird die erste Mitarbeiterin der jungen Firma.
Unumstrittener Fruchtgummi-Star und Synonym für Fruchtgummi überhaupt sind und
bleiben die mittlerweile weltberühmten „Goldbären“ von Haribo. Ja, man kann wohl
behaupten, dass die „Goldbären“ heute über alle Generationen hinweg sogar Kult-
status besitzen. Hans Riegel kreierte 1922 seine erste Bären-Form, den
Urahn des heutigen Goldbären. 1960 erblicken die „Gold-Bären“ dann wirklich das Licht der Welt und kommen zum ersten Mal als Nachfolger der legendären „Tanzbären“ auf den Markt.