Wider den Schieflauf
Suche nach der optimalen Bahn
Verringerung von Restschwingungen an Robotersystemen. Am Institut für Mechatronische Systeme (imes) der Leibniz Universität Hannover wird derzeit eine Methode entwickelt, die Bewegungsprofile für parallele und serielle Roboterkinematiken automatisch optimiert. Ziel ist die Reduzierung verbleibender Restschwingungen, insbesondere nach hochdynamischen Punkt-zu-Punkt-Positionierbewegungen. Weiterlesen ...

Kurz erklärt: Das imes
Das Institut für Mechatronische Systeme (imes) der Leibniz Universität Hannover beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen und Anwendungen, die die Grenzen der individuellen mechatronischen Fachdisziplinen „Mechanik“, „Elektrotechnik“ und „Informationsverarbeitung“ überschreiten und eine gesamtheitliche Betrachtung erfordern.
Hierfür bringt das imes unter anderem Methoden für Entwurf, Analyse und anschließende Optimierung, sowie Inbetriebnahme und Effizienzsteigerung mechatronischer (Mehrkörper-)Systeme ein. Diverse Projekte der Forschungsgruppen „Identifikation und Regelung“, „Robotik und autonome Systeme“ sowie „Medizintechnik und Bildverarbeitung“ verbinden das wissenschaftliche Know-how mit industriellen Fragestellungen. Am imes arbeiten derzeit gut 30 Mitarbeiter, davon 25 Wissenschaftler aus den Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Physik.
Das imes, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Tobias Ortmaier, ist Mitglied im MHI e.V., www.imes.uni-hannover.de.
