Antriebstechnik

Komplexe Fachrichtung mit Zukunft

Mechatronik-Kongress und Messe in Karlsruhe
Der Computertomograf Metrotom 1500 von Carl Zeiss ermöglicht die industrielle Qualitätssicherung von Mikrobauteilen und im Inneren von Werkstücken.
Aktuelle Technologie-Entwicklungen in der Mechatronik und ihre Anwendungen in der Automatisierungstechnik, dem Maschinenbau und in der Medizintechnik sind Themengebiete der Mechatronik Tage Karlsruhe. Am 15./16.09. beleuchten Fachreferenten die aktuellen Aspekte der Mikro- und Makromechatronik und stellen ihre künftigen Entwicklungen vor.

Ob in der Robotik, Fahrzeugsicherheit oder Medizintechnik – hochkomplexe mechatronische Systeme sind in vielen Arbeitsprozessen und Produkten nicht mehr wegzudenken. Durch die Verbindung der Mechatronik mit den Naturwissenschaften können Produktentwickler völlig neue Lösungswege verfolgen. Welche Entwicklungen es derzeit in der Mechatronik gibt und wie vielfältig und effizient ihre Anwendung sein kann, das zeigen die Mechatronik Tage Karsruhe – Internationale Konferenz und Fachmesse. Sie finden am 15. und 16. September 2008 im Kongresszentrum Karlsruhe statt. Wie in den Vorjahren ist Professor Fritz J. Neff, Leiter des Laboratoriums für Mikromechatronik der Hochschule Karlsruhe, wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung. Er hat die Federführung für die Ausgestaltung des Konferenzprogramms, das in parallele Vortragsangebote zur Mikro- und Makromechatronik strukturiert wurde.

Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Hochschule bieten in Präsentationen und Vorträgen einen Ausblick auf die Zukunft dieser Themenbereiche und stellen Anwendungsbeispiele vor, unter anderem aus Automobil- und Medizintechnik. So referiert Werner Maurer (Bosch) zum Thema „Automatisierungstechnik in der Produktion von Kfz-Elektromotoren“, und Gerd Siekmeyer (Admedes) stellt die richtungsweisenden Optionen von mikromechatronischen Stentsystemen in der Medizintechnik vor. Markus Frietsch von der Uni Karlsruhe präsentiert Konzepte und mechatronische Komponenten für humanoide Roboter, die ihre Arbeitsbereiche mit dem Menschen teilen und ihm ein hilfreicher Assistent im Alltag sein sollen.

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Namhafte Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind sowohl im Konferenzprogramm als auch in der begleitenden Fachmesse vertreten, darunter Boehringer Ingelheim microParts, Bosch, Fraunhofer, Nikon und SEW-Eurodrive. Partner der Veranstaltung sind das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) – mit der Universität und dem Forschungszentrum Karlsruhe – sowie die Hochschule Karlsruhe, das Steinbeis-Europa-Zentrum und das ICT der Fraunhofer Gesellschaft. Ein weiterer Partner ist das Kompetenznetzwerk Mechatronik Baden-Württemberg, ein Kooperationsverbund von leistungsstarken Partnern aus Industrie, Dienstleistung, Forschung und Lehre. Aktuell gehören dem Netzwerk etwa 80 Unternehmen an. Durch den industriegetriebenen Ansatz, die in Baden-Württemberg vorhandene Fachkompetenz zu vernetzen, soll die Mechatronik im Bewusstsein der Bevölkerung als Innovationstreiber verankert und über die Region hinaus bekannter werden. gm

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