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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebstechnik

Jetzt mit Sensorik

Die Mehrachsgelenke für humanoide Roboter und Leichtbau-Automation, die Igus vor einem Jahr vorgestellt hat, sind jetzt mit intelligenter Steuerungstechnik ausgestattet. Der Robolink- Gelenkbaukasten ermöglicht auf einfache Art viele gestalterische Freiheitsgrade eines Systems. Entwicklungsziel war es, die bewegten Massen so gering wie möglich zu halten. Dazu sind die Antriebe und das Steuerungsmodul vom Bewegungsmechanismus und den Werkzeugen, etwa Greifer, Hände oder Saugnäpfe, entkoppelt. Herzstück des Baukastens bilden die leichten, wartungs- und korrosionsfreien Gelenke aus Tribo-Kunststoff, die frei rotieren und schwenken können. Sie lassen sich über Seilzüge wahlweise elektrisch, pneumatisch oder intuitiv von Hand steuern und regeln. Jetzt hat der Hersteller auch elastische Arme vorgestellt, in die Magnetsensoren integriert sind zur Winkelpositionsmessung der Gelenke. Damit lassen sich Funktionen an einem Leichtbauroboter sofort teachen, ohne dass ein Programm geschrieben werden muss. Egal, in welcher Stellung sich das Gelenk gerade befindet, kann schnell und präzise eine neue Position angefahren werden. Auch auf mechanischer Seite gibt es Neuerungen. Die Führung der Seilzüge, über die die Mehrachsgelenke bewegt werden, wurde verschleißtechnisch weiterentwickelt. Hinzu kommen neue Materialien für die Arme, je nach Anwendungsfall Kohlefaser, Glasfaser oder Aluminium. Mit den Igus-Leichtbau-Gelenken eröffnet sich dem Robotik-Entwickler nun die Möglichkeit, Anwendungen zu realisieren, die das magische Ziel eines Last-zu-Eigengewicht- Verhältnisses von 1:1 erreichen oder sogar unterschreiten. Die leichten, schmierfreien Mehrachsgelenke sind auch unter Wasser und in Chemikalien einsetzbar. pb

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