Zerspanen
So genau wie ein Hydrodehnspannfutter
nicht aber mit dessen Nachteilen wie begrenzter Spannkraft und möglichen Leckagen sowie Beschädigungen beim Spannen im leeren Zustand behaftet ist ein präzises Spannzangenfutter von Fahrion, dass ebenso sicher wie die gute alte Spannzange und rein mechanisch funktioniert. Es liegt in vier Größen für Durchmesserbereiche von 1 bis 26 Millimeter vor.
Das Futter ist mit einem mechanischen Keilspannmechanismus ausgestattet, der durch das Zusammenwirken von Spannzange, Zughülse und Futterkörper Spannkräfte bis 300 Kilonewton erzeugt – wofür die geringe Rauhtiefe des Spannzangen-Außendurchmessers von besser als einem Mikrometer wichtige Voraussetzung ist. Gespannt wird seitlich von Hand mittels eines Sechskantschlüssels. Da Futterkörper und Spannhülse relativ schlank sind, entsteht ein elastisches System, das im gespannten Zustand beide Teile unlösbar miteinander verbindet und zudem die Rundlaufgenauigkeit auf drei Mikrometer erhöht.
Das Werkzeug wird beim Spannen um 0,05 Millimeter eingezogen. Zu haben ist das Spannfutter unter anderem mit einem Hohlschaftkegel am Schaftende, wobei die Wechselgenauigkeit besonders hoch ist. Das Werkzeug lässt sich automatisch oder manuell einwechseln und sollte im Schaft zumindest der Qualität H 10 entsprechen, um die erwähnte Rundlaufgenauigkeit einhalten zu können. Jedem Spannzangenfutter ist eine Dichtscheibe beigegeben, die die innere Kühlschmierstoffzufuhr bis 80 bar unterstützt und das Spannzeug vor dem Eindringen von Schmutz schützt. Als seine weiteren Vorteile werden gute schwingungsdämpfende Eigenschaften und HSC-Tauglichkeit ebenso genannt wie die Temperaturfestigkeit bis 200 Grad Celsius und die Robustheit bei einem möglichen Crash.rm








