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Induktive Abstandssensoren

Mara Hofacker,

Präzise messen, individuell parametrieren

Baumer bringt die neuen distanzmessenden Induktivsensoren AlphaProx mit IO-Link-Schnittstelle heraus. Neben mikrometergenauen Abstandswerten stehen zwei Schaltpunkte, Zählwerte, Schaltfrequenz und umfassende Diagnosedaten direkt zur Auswertung zur Verfügung.

Induktive Abstandssensoren AlphaProx mit IO-Link ermöglichen präzise Messungen mit erweiterter Funktionalität. © Baumer

Durch erweiterte Parameteroptionen mit IO-Link sind die Sensoren auf die jeweilige Applikation einstellbar. Nebst der Skalierung der Distanz-Kennlinie (reale Distanz vs. Messwertausgabe), den Schaltpunkten und der Zählerfunktion sind unter anderem verschiedene Modi wie Highspeed und High Accuracy sowie Zeitfilter für schnelle oder genaue Applikationen individuell über IO-Link einstellbar. Der durch den Einbau bedingte Offset kann dabei unkompliziert kompensiert werden. Zudem ermöglicht IO-Link einen einfachen Plug-&-Play-Sensortausch ohne die Notwendigkeit einer erneuten, manuellen Parametrierung.

AlphaProx-Sensoren mit IO-Link können nach Angaben von Baumer dadurch ganz unterschiedliche Aufgaben lösen, wie beispielsweise die Positionsmessung von Greiferbacken, Losgrößenzählung, Regelung und Überwachung von Bandspannungen oder die flexible Steuerung von Vibrationsfördern durch eine Frequenz- und Hubmessung. Nicht nur die Primärfunktion in der Applikation lässt sich mit den neuen Sensoren lösen. Die einfache Auswertung von Sekundärdaten, wie beispielsweise Temperatur, Versorgungsspannung, Betriebsdauer oder Schaltzyklen, ermöglicht eine vorausschauende Wartung und damit eine optimale Maschinenverfügbarkeit.

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Die Induktivsensoren sind in zylindrischer Bauform in den Baugrößen von Ø6,5 mm bis M30 erhältlich. Sie verfügen über eine skalierbare, lineare Kennlinie, wodurch eine einfache Steuerungsintegration dank abstandsproportionalem Messwert gewährleistet wird. Sie erfassen Objekte und messen Distanzen über große Messbereiche von bis zu 18 mm. Die vernachlässigbare Serienstreuung und der minimale Temperaturdrift garantieren dabei die Prozesssicherheit.

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