Chain Condition Monitoring
Zustandsüberwachung neu aufgelegt
Das Chain Condition Monitoring (CCM) misst den Verschleißzustand einer Rollenkette kontinuierlich.
Durch die Reibbewegung zwischen Bolzen beziehungsweise Hülse findet fortwährend ein Materialabtrag statt – die Kette längt sich und muss nach einer Zeit ausgetauscht werden. Denn die Tragkraft der Kette insgesamt wird determiniert durch das schwächste Glied. Iwis hat jetzt sein Chain-Condition-Monitoring-System CCM verbessert: Mit dem neuen CCM-S ergänzt Iwis die bisherige Version des Kettenüberwachungssystems und bietet noch mehr Möglichkeiten bei der Kettenlängungsmessung direkt im Betrieb. Durch die neue Funktion lassen sich Schwachstellen jetzt leichter erkennen und die Ursache besser untersuchen, noch bevor es zum Ausfall kommt, sat der Hersteller. Herz des Systems ist ein neues Messverfahren umgestellt. Mit der neuen CCM-Generation können die Daten nun kabellos mittels IO-Link auf ein Endgerät übertragen werden.
Das CCM-S misst den Verschleißzustand einer Rollenkette kontinuierlich. Es erkennt auch nichtmagnetische Ketten und Edelstahl. Durch das In-Reihe-Schalten von zwei Geräten kann der Anwender Ketten mit Teilung von 9,525 bis 100 Millimeter messen. Das System erkennt Stöße am Kettentrieb und meldet ungewöhnliche Schocks in Kettennähe. Über einen Temperaturmesssensor wird überwacht, ob sich die Kette ungewöhnlich oder zu stark erhitzt. Ein Beschleunigungssensor erkennt nicht mehr bewegliche beziehungsweise steif gewordene Kettenglieder, was zum beispiel durch Korrosion verursacht wird.
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