zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Mit Online-Konstruktion der Förderbänder schneller zum Angebot.

Schneller zum Band

Seit kurzem bietet IWB Industrietechnik aus Gotha die Möglichkeit online ein eigenes Förderband zu konfigurieren. Auf der hauseigenen Konstruktionsplattform kann sich jeder Interessent seine spezifische Lösung zusammenstellen und sofort als 3D-Modell herunterladen.

Üblicherweise erfolgt der Einsatz der IWB-Transportbänder in Fertigungslinien, beispielsweise im Sondermaschinen- und Anlagenbau, wo bereits bei der Angebotserstellung oder Projektierung Zeichnungen erstellt werden sollen. Der Konstrukteur muss schnell und effizient zu einer Bandzeichnung nach seinen speziellen Anforderungen kommen. Meist ist selbst eine Wartezeit von ein bis zwei Tagen auf eine Angebotszeichnung zu lang. „Der Vorteil der „Online-Konstruktion“ liegt außerdem darin, dass die erstellte Konfiguration des Förderbandes direkt als Anfrage an uns gesendet werden kann und der Kunde schneller sein Angebot erhält“, erläutert Marko Jordan, der bei IWB den Bereich Minitrans leitet.

Im Standardprogramm sind bei IWB Förderbänder in den Baugrößen 10, 23, 33, 65 und 100 Millimeter Rollendurchmesser erhältlich. Der Aufbau ist modular aus Aluprofil und Edelstahl gestaltet. Es stehen neben den verschiedenen Längen und Breiten diverse Zubehörteile und vier verschiedene Antriebsarten zur Wahl. Ein Direktantrieb an der Umlenkrolle, ein seitlich angebrachter Zahnriemenantrieb, ein Unterflurantrieb oder als besonders platzsparende Variante Trommelmotoren mit Spannungen von 24, 230 oder 400 Volt. Durch die symmetrische Bauweise können Antriebsmotoren an verschiedenen Stellen angebaut werden. Ein besonderes Highlight ist die patentierte rollende Messerkante. Sie ist ab einem Radius von drei Millimeter als Option erhältlich. Dadurch lassen sich die Abstände von zwei aufeinander folgenden Bändern drastisch verringern, wodurch auch Kleinteile ab 16 Millimeter Kantenlänge transportiert werden können.

Anzeige

Neben den Förderbändern für die Industrie stellt die IWB auch Supermarkt-Kassenbänder, Sortierstrecken, Steigförderer oder Bunkerbänder her. Auch die Logistik profitiert vom Angebot aus Gotha. So erhielt IWB im vorigen Jahr den Auftrag eines großen Logistikunternehmens zum Bau von Bändern mit bis zu 25 Metern Länge. Sie kommen bei einem Versandhandel zum Einsatz, wo auf einer Fläche von 200 mal 600 Metern in drei Etagen Bekleidung gelagert und kommissioniert werden muss. Hier sollen die Förderbänder mit einer Gesamtlänge von etwa 1.200 Metern ein spezielles Segment im Transportzyklus abdecken, der insgesamt mehrere Kilometer Förderbandstrecke umfasst. Außerdem fertigt IWB kundenspezifische CNC-Fräs- und Drehteile, meist aus Aluminium, aber auch aus Edelstahl und Kunststoff. Dafür stehen in der Lohnfertigung 13 moderne und effiziente Bearbeitungszentren zur Verfügung.

„Insgesamt hat sich der Umsatz nach dem bereits sehr guten Vorjahr in 2012 nochmals um mehr als zehn Prozent erhöht“, freut sich Ralf-Peter Kroschel, einer der Geschäftsführer. Mit mehreren neuen Mitarbeitern sei die Gesamtzahl der Beschäftigten jetzt auf über 50 angestiegen. Fünf Auszubildende und ein BA-Student bereiten sich auf ihre Berufslaufbahn vor. Für das neue Lehrjahr suche man noch einen Zerspanungsmechaniker, so Kroschel. Die Auslastung sei zum Jahresbeginn so hoch, dass in der Teilefertigung sogar wieder vom Zweischicht- zum Dreischichtbetrieb übergegangen wurde.

bw

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Vollautomatische Lagersysteme

Modernisierung und Neubau

Heitec zeigt gemeinsam mit Axmann, Artschwager + Kohl und predictivo integrierte Lösungen für zukunftssichere Lagersysteme. Das Portfolio reicht von LVS/WMS, MFR/MFS und MES bis zur ERP-Integration und kombiniert Software, KI-gestützte Wartung,...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Mobile Robotik

Robotiktrends und -lösungsansätze

Die mobile Robotik ist in der Intralogistik etabliert, während humanoide Konzepte an Bedeutung gewinnen. Auf der Logimat präsentiert Bosch Rexroth erstmals einen mobilen humanoiden Roboter auf einer AMR-Plattform sowie weitere Lösungen auf Basis von...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren