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Foto: Born

Sammelstelle: Wie gewohnt präsentierte sich Festo auf der Hannover Messe mit einem Hingucker. Es sind stets Projekte aus dem Bionic Learning Network, die neue Impulse für die Automatisierungstechnik von morgen geben. Diesmal war es das „Bionic Kangaroo“: An ihm demonstrierte Festo eine energieeffiziente Sprungkinematik nach natürlichem Vorbild. Es stellt genau das vor, was das natürliche Känguru auszeichnet, nämlich Energie rückzugewinnen, zu speichern und im nächsten Sprung wieder einzubringen. Eine wichtige Funktion übernimmt dabei die Achillessehne, die beim natürlichen Känguru deshalb besonders ausgeprägt ist. Die Funktion der Achillessehne wird mit Hilfe eines elastischen Bandes aus Gummi nachempfunden; es ist am hinteren Teil des Fußes und parallel zu einem Pneumatikzylinder am Kniegelenk befestigt. Die künstliche Sehne dämpft den Sprung, nimmt gleichzeitig die kinetische Energie auf und setzt sie für den nächsten Sprung frei. Für die Stabilität bei Sprung und Landung sorgen das Condition Monitoring sowie präzise Steuerungs- und Regelungstechnik. Seine hohe Sprungkraft erzielt das Känguru mit Hilfe der Pneumatik. An den Stellen, wo höchste Positionsgenauigkeit gefragt ist, kommen Elektromotoren zum Einsatz – beispielsweise bei der Regelung von Schwanz und Hüfte. So zeigt Festo mit dem künstlichen Känguru, wie pneumatische und elektrische Antriebstechnik über eine neue Steuerungsgeneration von Festo effizient und intelligent zu einem hoch dynamischen System kombiniert werden.

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