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(Foto: Born)

Greifer als Kommunikationsmittel:

Ein sicherer Antrieb ermöglicht ein breites Greifkraftspektrum und steht für die funktionale Sicherheit. Mittels Umfeld-Sensorik erfasst der Greifer kontinuierlich seine Umgebung und verarbeitet die Daten via integrierter Software. Kommt es zu einem unerwünschten Kontakt mit dem Menschen, wird die Greifkraft automatisch begrenzt. Durch speziell entwickelte Greifstrategien und Kraftmessbacken in den Fingern stimmt der JL1 sein Verhalten in Echtzeit darauf ab, ob das Werkstück oder womöglich eine menschliche Hand gegriffen wird. Schunk hat diesen Greifer zu einem Kommunikationsmittel zwischen Anlagensteuerung und Bediener gemacht: LED-Leuchten und eine entsprechende Farbsystematik informieren darüber, ob die Anlage betriebsbereit ist und ob das korrekte Werkstück gegriffen wurde. Vergleichbar mit dem Menschen, der mehrere Sinneseindrücke kombiniert, um eine Situation zu bewerten, werden die Co-act Gripper künftig Informationen aus mehreren Sensorquellen bündeln und daraus ein möglichst exaktes Bild der Realität ableiten.

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