ESD-Handschuhe
Schutz vor elektrostatischer Entladung
Bei der Fertigung und Verarbeitung von elektronischen Bauteilen und Kleinprozessoren sind ESD-Handschuhe von zentraler Bedeutung. „Um für jeden ESD-Arbeitsbereich den genau abgestimmten Handschuh einsetzen zu können, hat Ejendals seit Herbst 2021 neun neue ESD-Handschuhmodelle auf dem Markt“, sagt Veronika Seliger, Technical Training & Support Manager bei Ejendals. Antistatische ESD-Handschuhe müssen für ein gutes Fingerspitzengefühl so dünn wie möglich sein, über guten Grip verfügen, flexibel und natürlich angenehm zu tragen sein. „Diese Attribute treffen auf alle unsere neuen neun Modelle zu“, betont die Expertin für PSA. „Die ergonomische Struktur ist der Hand angepasst und unterstützt so die natürliche Funktionsweise. Dafür sind die Handschuhe ergonomisch gestrickt, was sie besonders anpassungsfähig macht. Natürlich ist auch die Touchscreen-Fähigkeit relevant.“ Mit dem umfangreichen Sortiment bietet Ejendals den Kunden volle Freiheit: Der Handschuh kann exakt auf Mitarbeiter, Arbeitsplatz und Bauteil abgestimmt werden – und dies für alle ESD-Arbeitsbereiche.
Das neue Modell Tegera 806 ist ein ultradünner, unbeschichteter ESD-Handschuh, bei dem die CRF-Technology-Faser verarbeitet wird. Diese kühlt, sie reibt oder juckt nicht und ist sehr leicht.
Als dünnsten Handschuh mit PU-Beschichtung und sehr gutem Grip hat Ejendals den Tegera 877 entwickelt. Die integrierte Karbon-Faser sorgt für die ESD-Eigenschaften. Dieser Handschuh hat zudem die Handflächen PU-beschichtet, während der neue Tegera 801 PU-beschichtete Fingerspitzen besitzt, die ideal zum Stecken von Platinen geeignet sind. Ein weiteres neues Model ist auch der Tegera 801, der sich mit seinen getauchten Fingerspitzen und guter Haptik eignet, um Elektroteile zu löten oder Platinen zu stecken.
Die Beschichtungen von ESD-Handschuhen bestehen aus PU oder Nitril und kommen in Abhängigkeit von der Tätigkeit zum Einsatz. PU ist marginal dünnwandiger als Nitril, gibt viel Bewegungsfreiheit und ist besonders dann geeignet, wenn es sehr guten Grip braucht. Nitril ist wiederum aus ökologischer Sicht die elegantere Lösung. Diese Beschichtung respektive der Handschuh ist sehr langlebig, verfügt über gute Hitzebeständigkeit und Schnittfestigkeit. Dicke Wollsocken, die isolierend wirken, trockene Hände oder Füße können den ESD-Schutz beeinträchtigen. „Wir haben daher entsprechende ESD-Socken im Sortiment. Zudem bieten wir Handschuhe an, die nach Ökotex beziehungsweise Dermatex zertifiziert sind und so empfindliche Haut schützen. Da wir auf den gesamtheitlichen Schutz setzen, sind auch rund 97 % unserer Schuhe ESD-zertifiziert“, sagt Seliger.









