Mensch und Maschine rücken enger zusammen
Künstliche Intelligenz kommt schon heute viel häufiger vor als es den Anschein hat. Denn sichtbar ist der KI-Einsatz nur selten. Meistens spielt er sich im Hintergrund ab - und das immer häufiger.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Künstliche Intelligenz kommt schon heute viel häufiger vor als es den Anschein hat. Denn sichtbar ist der KI-Einsatz nur selten. Meistens spielt er sich im Hintergrund ab - und das immer häufiger.

Der Technologiekonzern ABB will medizinische Labore mit kollaborativen Robotern auszustatten.
In einer Anlage für die Produktion von Ventilen setzt das italienische Unternehmen Camas auf Scara-Roboter von Epson. Sie sorgen in der Fertigung für die nötige Flexibilität und Produktivität.

Im niederländischen Dordrecht ist ein KUKA-Roboter vom Typ KR 16 anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Dordrechter Synode Teil eines Kunstprojektes und schreibt mit einem Kalligrafie-Füller eigenständig die Bibel in niederländischer Sprache nieder.

Hirata bietet sowohl schlüsselfertige Komplettanlagen als auch die Teilautomatisierung einzelner Produktionsschritte: Palettieren, Montieren, Messen/Prüfen, Kleben/Vergießen, Lasermarkieren usw.

Variable Belade- und Zuführkonzepte
Heitec setzt bei der Qualitätssicherung auf Roboter und entwickelte die robotergeführte, vollautomatische 2D-Röntgenanlage HeiDetect Flex Robot. Bestehend aus variablen Belade- und Zuführkonzepten sowie einer Auswertesoftware kann das System auf die Produktionsanforderung angepasst werden.

Gemeinsam mit der Firma Hövekenmeier demonstrierte Kawasaki Robotics eine Plasmaschneidapplikation für die Nachbearbeitung von Werkstücken in der Gießerei. Dafür wurde der Kawasaki Robotics BX200L mit einem Plasmaschneider der Firma Kjellberg ausgerüstet.

Kollaborierender Transportroboter
Seinen bislang stärksten kollaborierenden Transportroboter MiR1000 bringt der dänische Roboterhersteller Mobil Industrial Robots, kurz: MiR, auf den Markt.
Internationaler Robotikwettbewerb

Was Roboter nicht nur in der Industrie, sondern auch im Fußball alles leisten können, zeigte in diesem Jahr das Team B-Human aus Bremen beim internationalen Robotikwettbewerb RoboCup in Sydney. Hier konnte sich der deutsche Meister in der Standard Platform League den Weltmeistertitel gegen den amtierenden Weltmeister aus Leipzig erkämpfen.
Um Industrie- und Serviceroboter mit visueller Wahrnehmung auszustatten, wurde das 3D-Visual-Perception-System Viper entwickelt. Alle Aufgaben zur Objekterkennung und -klassifizierung werden auf einem Prozessor des Embedded-Vision-Systems verlagert, und die Rechenkapazitäten des Roboterprozessors bleiben für die Roboternavigation reserviert.