
Trumps Zölle kurbeln Exporte an, Stagnation bleibt
Die deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal deutlich stärker zu als erwartet. Das liegt zum Großteil an der aggressiven Handelspolitik der USA. Dennoch droht 2025 erneut ein Jahr ohne Wachstum.
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Die deutsche Wirtschaft legt im ersten Quartal deutlich stärker zu als erwartet. Das liegt zum Großteil an der aggressiven Handelspolitik der USA. Dennoch droht 2025 erneut ein Jahr ohne Wachstum.

Der Automatisierungsspezialist Gefran steigt beim italienischen Softwareunternehmen 40Factory ein und erwirbt im Rahmen einer Kapitalbeteiligung 22 Prozent der Unternehmensanteile. Die Investitionssumme beläuft sich auf vier Millionen Euro.

Die Wirtschaft der Eurozone ist mit einem niedrigeren Wachstum als gedacht ins Jahr gestartet. Während Spanien und Irland mit starken Zuwächsen glänzen, bleiben Deutschland und Frankreich hinter den Erwartungen zurück. Überraschend kräftig fiel hingegen der Anstieg der Industrieproduktion im März aus.
Verbände zum Koalitionsvertrag

Der neue Koalitionsvertrag sendet aus Sicht der Industrieverbände wichtige Signale für Bürokratieabbau und Investitionen – doch zentrale Entlastungen kommen zu spät. Zwischen Aufbruchsstimmung und ernüchterter Kritik bleibt die Umsetzung das entscheidende Nadelöhr.

IfW, DIW, IWH, RWI und Ifo-Institut
Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute sehen für 2025 kaum Wachstumsimpulse, dafür aber steigende Arbeitslosenzahlen und anhaltende Standortschwächen. Nur eine stabile Regierung mit klarer wirtschaftspolitischer Strategie könnte laut Experten einen Rückgang der Investitionen und eine schleichende Deindustrialisierung stoppen.

Der Gegenwind für Deutschlands Exporteure auf den Weltmärkten bleibt groß. Im Oktober müssen sie kräftige Rückgänge verkraften - vor allem auf ihrem wichtigsten Absatzmarkt, die USA.

Wirtschaftsstandort unter Druck
Die deutsche Wirtschaft klagt seit langem über im internationalen Vergleich hohe Strompreise. Die Bundesregierung will gegensteuern - hat aber keine Mehrheit mehr im Bundestag.

Die deutsche Industrie verzeichnet laut Statistischem Bundesamt im Oktober einen leichten Rückgang der Aufträge um 1,5 Prozent, doch positive Revisionen für den Vormonat und überraschend starke Jahreszahlen sorgen für Optimismus.

Die Krise kommt immer mehr auf dem Arbeitsmarkt an. Vor allem ein wichtiger Teil der deutschen Wirtschaft plant laut einer Ifo-Umfrage verstärkt Jobs abzubauen, während die Kurzarbeit steigt.

Die deutsche Wirtschaft leidet immer stärker an fehlenden Aufträgen. Eine regelmäßige Umfrage zeigt schlechtere Werte als während der Corona-Krise.