Zerspanen

Für Zähnchen

Bis zu zwei Milliarden Zahnräder werden jährlich weltweit hergestellt, so die Schätzung von Experten. Alleine der Getriebebau im Automobilbereich verschlingt eine riesige Anzahl - unvermeidbar angesichts von rund 65 Millionen Autos, die im Jahr 2011 weltweit produziert wurden. Doch auch in vielen anderen Bereichen kommen Zahnräder und verzahnte Wellen zum Einsatz. Eines haben dabei alle Branchen, in denen verzahnte Werkstücke zum Einsatz kommen, gemeinsam - die Anforderungen steigen. Komplexe Formen, stark schwankende Losgrößen, hohe Typenvielfalt und eine außergewöhnliche Bauteilqualität stellen Verzahnungsunternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen. Wie man sich in diesem anspruchsvollen Segment behauptet, zeigt die Firma Grimm aus Gosheim. Sie setzt Verzahnungsmaschinen aus dem Hause Koepfer ein. "Wir haben bei unserer Produktion einen Automotive-Anteil von circa 25 Prozent - vor allem im Bereich Ölpumpen, Wellen und Vakuumpumpen. Unser Unternehmen ist aber auch im Bereich der Antriebstechnik stark vertreten; das Spektrum der Produktion reicht dabei von Wellen für Schermaschinen bis zu Wellen für Jalousiemotoren. Jeder Elektromotor, in dem eine Welle zum Einsatz kommt, ist für uns interessant. Im Schnitt verlassen pro Jahr circa 20 Millionen Wellen unser Unternehmen", so umreißt Eugen Braunschweiger, einer der beiden Geschäftsführer das Fertigungsspektrum. Grimm produziert circa drei Millionen verzahnte Werkstücke pro Jahr. Dabei reicht das Know-how vom Drehen der Wellenrohlinge über das Verzahnen bis zum Schleifen. Das Ziel ist immer, ein einbaufertiges Werkstück zu produzieren. "Unser Fokus liegt darauf, unseren Kunden nicht nur einen Arbeitsschritt anzubieten, sondern ein komplett fertig bearbeitetes Bauteil", erläutert Eugen Braunschweiger.

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Gute Zusammenarbeit

Seit 40 Jahren setzt die Firma Grimm auf Koepfer Verzahnungsmaschinen.

Bereits vor 40 Jahren wurde in die erste Koepfer Maschine investiert. Seitdem besteht die sehr gute Zusammenarbeit: Für die Verzahnungsherstellung kommen bei Grimm ausschließlich Maschinen dieses Herstellers zum Einsatz. "Koepfer bietet uns genau das richtige Angebot an Verzahnungsmaschinen, das sehr gut zu unseren Werkstücken, der Teilevielfalt und den Losgrößen passt. Zudem versuchen wir, die Anzahl der unterschiedlichen Maschinen-Hersteller im Unternehmen gering zu halten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die räumliche Nähe und der dadurch resultierende sehr schnelle und gute Service. Die Partnerschaft mit Koepfer funktioniert, das heißt, unser Hersteller ist immer bestrebt, auch ausgefallene Wünsche im Bereich der Automation oder des Teilehandlings mit uns gemeinsam zu realisieren. Man geht hier gut auf unsere Anforderungen ein und bietet damit Maschinen, die genau auf uns zugeschnitten sind", erläutert Eugen Braunschweiger.

Kompatibilität spart Bares

Ein weiterer Punkt, den man nicht vernachlässigen darf, ist die Kompatibilität unter den einzelnen Maschinen. So können alle Werkstückaufnahmen auf allen Maschinen eingesetzt werden. Die Software, Werkzeuge aber auch die Magazinierung ist unter den Maschinen kompatibel. "Kompatibilität unter den Maschinen ist für uns sehr wichtig. Wir achten schon bei der Entwicklung unserer Maschinen darauf, Schnittstellen zu schaffen; so kommen bei unterschiedlichen Maschinen möglichst viele gleiche Komponenten zum Einsatz, damit sich für den Kunden keine zusätzlichen Kosten für doppelte Anschaffung und Lagerhaltung von Wechselteilen ergeben", so Volker Eschle, Technologieverkäufer bei Koepfer, der die Firma Grimm seit neun Jahren betreut. Auch der Schulungsaufwand für die Mitarbeiter reduziert sich.

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