Hydraulik + Pneumatik

Verlässliche Schläuche

Im Markt einen guten Namen haben die Schläuche des Herstellers Contitech. Denn sie werden nach geltenden DIN Normen hergestellt. Wie zum Beispiel die Trix-Autogenschläuche. Sie sind konzipiert für den Transport von Sauerstoff und Brenngasen und entsprechen dem neuesten Stand der EN 559. Dadurch bieten sie ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit. Sie sind extrem robust, flexibel, alterungs- sowie witterungsbeständig und verfügen über eine glatte, schmutzunempfindliche Oberflächenstruktur. Ihre gute Qualität macht die Schläuche seit Jahrzehnten zu einem geschätzten Produkt in Industrie, in Installations- und Heizungsbetrieben, Gießereien, Werften, im Brücken-, Stahl-, Karosserie-, Hoch- und Tiefbau, sowie in Schweißwerkstätten und bei Schweißgeräteherstellern. Schläuche gelten häufig als Low-Interest-Bauteil. Doch platzende Schläuche durch vorzeitige Materialermüdung können unvorhergesehene Kosten nach sich ziehen. Qualitätsschläuche, die nach internationalen Normen hergestellt werden und entsprechend gekennzeichnet sind, gewährleisten, dass sie exakt auf das Medium und die Einsatzbedingungen abgestimmt worden sind und ein hohes Maß an Arbeitssicherheit bieten.

Internationale Norm gibt Sicherheit

Entsprechend der DIN EN ISO 3821 gekennzeichnete Trix-Allbrenn- und Stickstoffschläuche von Contitech.

Schläuche, die wie die Trix-Schläuche nach der geltenden DIN EN ISO 3821 gefertigt und entsprechend gekennzeichnet sind, bieten ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit. Die DIN EN ISO 3821 hat die europäische DIN EN 559 abgelöst und betrifft alle neu hergestellten Schläuche. Die DIN EN ISO 3821 gilt - wie vormals die DIN EN 559 - für Gummischläuche normaler Klasse mit einem maximalen Betriebsdruck von 2 MPa (20 bar) sowie für Gummischläuche leichter Klasse mit einer Nennweite bis zu 6,3 Millimetern und einem maximalen Betriebsdruck von 1MPa (10 bar), die beim Gasschweißen und Schneiden, zum Lichtbogenschweißen unter dem Schutz eines inerten oder aktiven Gases sowie bei verwandten Prozessen zum Schweißen und Schneiden, insbesondere Wärmen, Hartlöten und Spritzen eingesetzt werden. Zudem müssen die DIN EN ISO 3821 gemäßen Schläuche für einen Temperaturbereich von minus 20o Celsius bis plus 60o Celsius ausgelegt sein. Ihre Innenschicht muss eine Mindeststärke von 1,5 Millimeter haben; bei Fluxmittelschläuchen setzt sich die Innenschicht aus einer Gummischicht und einer zusätzlichen Kunststoffschicht zusammen. Bei einer Innenschicht von 1,5 Millimetern Gesamtdicke darf die Kunststoffschicht höchsten 0,5 Millimeter stark sein. Für die Außenschicht verlangt die Norm eine Mindestdicke von einem Millimeter. Innen- und Außenschicht müssen von gleichmäßiger Dicke und frei von Einschlüssen, Porosität und anderen Schäden sein. Des Weiteren ist eine Verstärkungslage gefordert.

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Achtung Farbe

Damit eine Verwechslung ausgeschlossen wird, müssen die Schläuche entsprechend der Gasart, für deren Transport sie konzipiert sind, eindeutig gekennzeichnet sein. Und zwar durch eine der Gasart zugewiesenen Kennfarbe und einer dauerhaft und im Abstand von mindestens zehn Zentimetern fortlaufenden Kennzeichnung der Außenschicht. Die Kennfarbe beispielsweise für Sauerstoff ist Blau, für Brenngase Rot, für Stickstoff Schwarz, für alle ohne Flussmittel versetzten Brenngase ist die Kennfarbe Rotorange und für mit Flussmittel versetzte Brenngase ist sie Rot mit dem Zusatz Flux bei der auf der Schlauchaußenschicht aufgebrachten Kennzeichnung. Diese muss den Namen des Herstellers, die Nummer der geltenden Norm DIN EN ISO 3821, den maximalen Betriebsdruck in MPa und in Klammern bar sowie die Nennweite enthalten.

Immer auf dem neuesten Stand der Technik

Neben den Anforderungen an die Bauteile und den Prozess- sowie Kennzeichnungsvorgaben beinhaltet die Norm auch Vorgaben für die Typprüfungen der Schläuche. Durch die Typprüfung weist der Hersteller nach, dass er mit seinem Herstellungsverfahren und seiner Schlauchkonstruktion alle Anforderungen der DIN EN ISO 3821 erfüllt. Die Prüfungen werden alle fünf Jahre durchgeführt oder immer dann, wenn es Änderungen beim Herstellungsverfahren oder einem der Werkstoff gegeben hat. Alle Normen werden in bestimmten Zeiträumen zwecks Anpassung an veränderte technische Voraussetzungen überprüft. Somit ist jeder Anwender einer Norm gehalten, seine Kenntnisse über die Norm regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen.

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