www.scope-online.de November 2011 10 Das Porträt hh Wuppertaler Weichzonen Im vergangenen August feierte das Unternehmen Wera sein 75-jähriges Bestehen.
Seit seiner Gründung ist es zu einem weltweit tätigen Konzern der Werkzeugbranche her- an gewachsen.
Das Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung und Produktion von Schraubwerkzeugen für Handwerk und Industrie.
Um sich vom internationalen Wett- bewerb abzusetzen, verfolgt das Management einen systematischen Innovationspro- zess und eine globale Schutzrechtstrategie mit internationaler Marktüberwachung.
Der erste Pkw mit Dieselantrieb geht in Serie, der Motorenbauer Humboldt- Deutz übernimmt den Fahrzeug-Her- steller Magirus und ein gewisser Emil Lumbeck entwickelt in Bochum die Kalt- klebebindung von Büchern.
Das – und vieles andere auch – geschah 1936 in Deutschland.
In Wuppertal nimmt in diesem Jahr das Unternehmen Hermann Werner KG seine Arbeit auf.
Im Mittel- punkt seiner Geschäftstätigkeit steht zunächst der Handel mit Werkzeugen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entsteht daraus 1951 – also in der Hochzeit des deutschen Wirtschaftswunders – die Firma Wera, die nun von zwei Fami- lien geführt wird: Den Werners und den Amtenbrinks.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich dieses Zwei-Familien-Unternehmen zu einem überaus erfolgreichen Hersteller von Handwerkzeugen.
Heute zählt Wera zu den führenden Lieferanten hochwertiger Schraubwerkzeuge für Handwerk und Industrie.
Im Jahr seines 75-jährigen Bestehens beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeiter in Deutschland, den USA, Kanada, England, Spanien so- wie in Singapur und in der Tschechischen Republik.
Seine Schraubwerkzeuge sind dank eines umfassenden Vertriebssys- tems weltweit erhältlich.
Wera hat sich im Laufe seiner Firmen- geschichte zu einem erfolgreichen und weltweit anerkannten Konzern der Werk- zeugbranche entwickelt.
Statt dabei aber auf Diversifikation zu setzen – wie viele andere – spezialisiert sich der Hersteller bereits seit Generationen konsequent auf die Entwicklung und Produktion von ergonomischen, langlebigen Schraub- werkzeugen für den Profibereich.
Das Portfolio reicht heute von Schrauben- drehern über Knarren und Bits bis hin zu Winkelschlüsseln und Drehmoment- Werkzeugen.
Und trotz seiner interna- tionalen Präsenz ist Wera – und darauf legt man großen Wert – ein Familienun- ternehmen geblieben, in dem Entschei- dungen langfristig ausgerichtet sind.
Als Grundlage seines nachhaltigen Erfolgs sieht das Unternehmen das kontinuier- liche Streben nach Innovationen.
So präsentiert der Hersteller beispiels- weise 1968 – in diesem Jahr führt die Bunderepublik übrigens die Mehrwert- Weltweit im Einsatz: Schraubendreher mit ergonomischem Mehrkomponentengriff