www.scope-online.de November 2011 11 h steuer ein! – den Kraftform-Schrauben- drehergriff.
Diese seinerzeit in Zusam- menarbeit mit dem Fraunhofer Institut entwickelte Produktinnovation findet seither nationale und internationale Anerkennung.
Das Besondere daran war und ist die ergonomische Formgebung des Griffes, der sich der menschlichen Hand geradezu ideal anpasst.
Herge- stellt als moderne Mehrkomponenten- Verbundlösung sorgt er für ein Optimum aus Arbeitstempo und Kraftübertragung.
Seine Weichzonen bewirken eine hohe Griffigkeit, wodurch die üblichen Hand- verletzungen bei manuellen Arbeiten – typischerweise Schwielen oder Blasen – vermieden werden.
Der integrierte Abrollschutz sorgt zudem für ein kom- fortables und sicheres Handling.
Produkttechnisch interessant ist wei- terhin, dass Wera zu den ersten deut- schen Unternehmen gehört, die mit der Produktion maschinell betätigter Schraubendrehereinsätze (Bits) began- nen.
So brachte der Hersteller 1992 die Idee des diamantbeschichteten Bits in den Markt.
Solche hochwertigen Bits sorgen seither für einen besonders si- cheren Sitz des Bits in der Schraube.
Ein wichtiges Ziel solcher Innovati- onen ist dabei stets, den Anwendern ganz konkrete neue Problemlösungen bereits zu stellen, die zum Zeitpunkt ihrer Markteinführung in dieser Form noch nicht verfügbar sind.
Ein sehr er- folgreiches, aktuelles Beispiel dafür ist auch der Zyklop.
Das ist eine Knarre, die fünf verschiedene Knarren und einen Schraubendreher in einem einzigen, sehr robusten Werkzeug vereint.
Schulung und Markenschutz Das Unternehmen setzt seit vielen Jahren auf einen systematischen, fortschritt- lich organisierten Innovationsprozess.
Unterstützt von moderner Technik und Software verlaufen die einzelnen Ent- wicklungsschritte stets strukturiert und erfolgsorientiert.
Der Prozess reicht vom Ideenmanagement – es schließt aktuelle Kreativitätstechniken mit ein – über den Bau von Prototypen bis hin zu anwender- orientierten Trainings aller Mitarbeiter und Partner im Vertrieb.
Um den Kun- den größtmöglichen Nutzen zu bieten, bezieht man auch die Anwender be- reits frühzeitig im Rahmen professionell durchgeführter Zirkel in die Entwicklung neuer Produkte ein.
Seit 2006 steht sowohl dem Handel als auch den Anwendern seit außerdem das Werarium in Wuppertal zur Verfügung.
Das ist ein Schulungs- und Kompetenzzent- rum, das in dieser Branche bislang einma- lig sein dürfte.
Auf 700 Quadratmeter in- formiert das Unternehmen hier interaktiv über den Einsatz seiner Produkte.
In den letzten Jahren beobachtete man bei Wera eine zunehmende Nutzung von Schlagschraubern.
Das Unternehmen nahm diesen Trend zum Anlass, seine Im- paktor-Linie zu entwickeln.
Dabei han- delt es sich um ein System aus Haltern und Bits, das den starken Schlägen und dem daraus resultierenden Verschleiß der Werkzeuge entgegenwirkt.
Unternehmen wie Wera, die eigene Entwicklungsarbeit betreiben und ihre Produkte international anbieten, müs- sen sich heute gegen Ideenräuberei und Produktpiraterie wehren.
Die Wupper- taler betreiben daher eine global ange- legte Schutzrechtstrategie.
Dank einer internationalen Marktüberwachung ist das Unternehmen in der Lage, bei einer Verletzung von Schutzrechten sofort ein- zugreifen.
Imitate werden dann sofort vom Markt entfernt und Lagerbestände sowie Produktionsmittel der Verursacher umgehend vernichtet.
ms Schraubwerkzeuge Kennziffer Wera Werk Hermann Werner, Wuppertal, Tel.
0202/4045-0, Fax 403634, www.wera.de