www.scope-online.de Groß raus kommen wollen alle – in der Elektronik und Mecha- nik schaffen das vor allem die Kleinsten, denn Miniaturisierung liegt im Trend.
Ei- ner, der kräftig mit an dieser Miniaturi- sierungsschraube dreht, ist die Eichen- berger Gewinde AG.
Es ist noch gar nicht so lan- ge her, da war die Blutzucker- bestimmung eines Diabetikers beim Arzt an eine schwere, fest montierte Installation ge- bunden.
Heute ist es ein trag- bares Gerät in der Größe einer Zündholzschachtel.
Ähnlich verhält es sich auch mit Ma- schinenelementen.
Bisher al- lerdings blieben die «Zwerg- dimensionen» bei den Kugel- gewindetrieben (Durchmesser 6 mm und weniger) dem Her- stellungsverfahren «Schlei- fen» vorbehalten.
Doch end- lich gibt es eine Alternative zu den – für gerollte Spindeln – üblichen (tiefen) Kosten.
Die Kugelge- windespindel 4 x 1 („Four-by-one“) von Eichenberger eröffnet eine völlig neue Preisdimension und wird damit erstmals nicht nur für «normale» Anwendungen erschwinglich sondern ersetzt auch die geschliffenen Versionen.
Zurzeit sind zwei Mutterntypen erhält- lich: Eine zylind- rische Form und eine Flansch- ausführung.
Das Wichtigste für den Konstruk- teur gleich vorab: Statt des bisher auf dem Markt üblichen Aussendurchmessers von zehn Millimeter (der zylindrischen Mutter) beträgt dieser nur noch acht Mil- limeter.
Das wurde mit einer völlig neuen Umlenkung, beziehungsweise deren (cle- veren) Montage erreicht.
Diese Durch- messerreduktion von zwei Millimetern entspricht satten 25 Prozent! Anwendung finden Kugelgewinde- triebe vom Typ 4 x 1 bereits in der Me- dizinaltechnik, zum Beispiel für die Ent- nahme von Geweben (Biopsie) für die Laboruntersuchungen.
Nebst dem be- reits erfolgten Einsatz in op- tischen Geräten wird sich der Mini-Kugelgewindetrieb ganz bestimmt noch weitere Einsatzgebiete erobern.
Dies vor allem wegen seiner Klein- heit, Robustheit und Zuver- lässigkeit gepaart mit einem enormen Preisvorteil.
lg Oktober 2009 40 Antriebstechnik hh Antriebe für Pressenanwendungen Drehstrom-Synchronmotor Baureihe HLR • Zahnspulentechnik • Nenn-Leistung von 210 - 2890W • Spannungsbereich 24 / 320 / 560V • Kombinierbar mit - Planetengetriebe i=4:1 bis i=52,2:1 mit Drehmomenten bis 240Nm - Haltebremse optional www.engelmotor.de Servospindel-System - www.tox-de.com Alles aus einer Hand Engineering - Motor - Getriebe – Regler /Kugelgewindespindel/ /Kennziffer Eichenberger Gewinde, CH-Burg, Tel.
0041/62/76510-10, Fax 76510-55, www.gewinde.ch /Kennziffer Zertifizierung für IRT-Drehgeber Nachdem bereits im September 2008 die Optocode-Drehgeber mit Ethernet/IP-Schnittstelle von Posital als erste Encoder weltweit durch die ODVA zer- tifiziert wurden, haben nun auch die Profinet IRT-Drehgeber als ers- te Encoder die Zertifizierung seitens der PNO erhalten.
Die Drehgeber unterstützen die IRT- sowie RT- und NRT-Datenübertragung gemäß dem Encoderprofil V4 und errei- chen Zykluszeiten von weniger als 1 ms (IRT) bzw.
10 ms (RT).
Sie werden über die Steuerung parametriert die Konfi- guration erfolgt komfortabel mit Hilfe einer GSDML-Gerätedatei.
Die Migration von vorhandenen Profibus-Systemen auf den Nachfolgestandard ist denkbar ein- fach, denn die Handhabung der Geräte- profile wurde prinzipiell beibehalten.
Der integrierte Switch unterstützt die automatische Erkennung von Crossover- be- ziehungsweise Standard-Ether- net-Kabeln.
Die Geräte mit einem Durch- messer von 58 Millimeter können pro- blemlos auch bei begrenztem Bauraum eingesetzt werden, kommen dabei ganz ohne Anschlusshaube aus und benötigen zudem auch keine Abschlusswiderstände beziehungsweise Schalter für die Adress- vergabe oder Baudrate.
Wie alle Modelle dieser Baureihe arbeiten auch die Profi- net IO-Drehgeber nach dem bewährten, optoelektronischen Abtast- prinzip.
Ihre Single-Turn- Sensorik liefert eine Auf- lösung von 16 Bit pro Um- drehung.
Bis zu 16.384 Um- drehungen (14 Bit) können zusätzlich im Multi-Turn-Mo- dus erfasst werden, so dass insgesamt ein großer Mess- bereich von 30 Bit abgedeckt wird.
Alle Optocode-Drehge- ber kommen übrigens gänz- lich ohne Pufferbatterie aus und liefern auch nach Bewe- gungen im stromlosen Zu- stand ohne Referenzfahrten immer aktuelle und absolute Positions- werte.
Sämtliche Encodermodelle sind dabei optional auch als Edelstahlausführungen lieferbar.
Sie eignen sich vor allem auch für den Einsatz in hygienisch anspruchs- vollen Umgebungen.
st /Optocode-Drehgeber/ /Kennziffer Posital, Köln, Tel.
0221/96213-0, Fax 96213-20, www.posital.de