Aus Sicht des Kunden muss ein Energieführungs-System einfach nur funktionieren.
Das aber setzt die einwandfreie Funktion aller Komponenten voraus.
Als Hersteller von E-Ketten und spe- ziellen E-Ketten-Leitungen verfügt Igus über die Möglichkeiten, Ketten und Leitungen im Praxis-Einsatz zu erproben.
In den fir- meneigenen Testlabors in Köln werden unter schwierigsten Ein- satzbedingungen zahlreiche Testreihen parallel durchgeführt.
Die Ergebnisse werden in einer umfassenden Datensammlung zusammengefasst.
Diese liefert präzise Angaben, um die Le- bensdauer von Geräten in bestimmten Situationen beurteilen zu können.
Die Datensammlung dient zudem innerhalb des Unter- nehmens als Basis für die Entwicklung neuer Produkte.
Exakte Daten bezüglich Leitungen, Ketten und die maßgeschneiderten E-Ketten-Systeme ermöglichen dem Unternehmen je nach An- wendung die Erteilung einer Systemgarantie.
Auch die sogenannten Chainflex-Leitungen unterliegen die- sen Tests.
Ihnen hat der Hersteller eigens sieben Grundregeln für Leitungen beigegeben, in denen klar die Beschaffenheit des Kerns, der Aderisolation und des Litzenaufbaus sowie des Innen- und Außenmantels definiert sind.
Darüber hinaus gibt es Angaben zu der Verseilung und des Schirmes.
Mit nur einem Ziel: Die Leitungen verhindern Leitungsausfäl- le in Energieketten-Anwen- dungen.
Eingesetzt werden die Chainflex-Leitungen in der Kranindustrie.
Damit sie ihre konstan- te Leistung auch erbringen können, hat ihnen der Ener- giezuführungsspezialist das sogenannte Guidefast zur Seite gestellt.
Die schnell und einfach zu installierende Füh- rungsrinne für Energieketten ist Teil des Komplettpakets für Kranwendungen bestehend aus Rinne, der E2/000-Energiekette sowie der Chainflex-Leitungen.
Ohne Messen, Bohren und Zuschneiden Das durchdachte Konzept der Führungsrinne vereinfacht die Arbeit des Monteurs bei jedem Schritt: Spezielle Halter, die per Schraube/Gewinde oder Anschweißbolzen befestigt werden, lassen sich einfach vertikal fein justieren.
Außerdem können fest verlegte Leitungen direkt an der integrierten Zugentlastung des Halters fixiert werden – die Elektrifizierung ist so erheblich simpler und zusätzliche Montagearbeiten, zum Beispiel von Kabelhaltern oder Schlauchschellen, werden überflüssig.
„Wir haben als Einzelteile den Montagebügel, den Stoßverbinder, die Rinnen und die konfektionierte Kette“, erklärt Branchenmana- ger Christian Strauch.
„Jedes Teil wird nur mit einer Schraube befestigt.
Schneller geht es nicht.“ Um die Führungsrinnen mit der Standardrinnenlänge von zwei Meter einfach und ohne www.scope-online.de August 2012 22 Automatisierung/Steuerungstechnik hh Wer sich wie Igus sieben Grundregeln für eine gute Leitung bestimmt hat, der überlässt auch die Montage derselben keinem Zufall.
Die Führungsrinne Guidefast wurde speziell für die seitliche Montage an gängigen Trägern von Industrie- und Hallenkranen entwickelt.
Die modulare Bauweise und eine reduzierte Komponentenanzahl senken die Montagezeit erheblich: Im Vergleich mit Standard-Energiezuführungs- lösungen für Hallenkrane um bis zu 80 Prozent.
Unter guter FührungFührung guter Aus der Garage in die Welt Die Geschichte von Igus beginnt am 15.10.1964 mit dem Ehepaar Günter und Margret Blase in einer Dop- pelgarage in Köln-Mülheim.
In den ersten zwanzig Jahren arbeitet das Unternehmen als Zulieferbetrieb für schwierige technische Kunststoffteile.
1983 beginnt mit Sohn Frank Blase die Konzentration auf eigene Produkte – E-Ketten-Systeme und Gleitlager – und der Aufbau des eigenen Vertriebs.
Von 1985 bis 2012 wächst das Unternehmen von 40 auf über 1900 Mitarbeiter, verteilt auf der ganzen Welt.
Es entwi- ckelt zwischen 1500 und 2500 neue Produkte und Produkterweiterungen jedes Jahr.
Das Geschäftsjahr 2011 hat für den vom Unternehmen geplanten Innovationsschub eine wichtige Grundlage geschaffen: Mit einem Plus von 25 Prozent ist der konsolidierte Gruppenumsatz auf 380,5 Millionen Euro gestiegen.