August 2012 6 Magazin hh www.scope-online.de Leserbriefe SCOPE-Mai, Editorial „Die Chinesen kommen“, Nix bekannt Ihr Editorial trifft den Nagel wieder voll auf den Kopf.
Während hier in der BRD hochdo- tierte BWLer und Wirtschafts-Ings in den Geschäftsleitungen sitzen, die oft nur wenig Bezug zum hergestellten Produkt (...) oder zur vermarkteten Dienstleistung haben, ist in China ein qualifiziertes, technisches Stu- dium unumgänglich.
Nachdem ich nun mein Konstruktionsbüro geschlossen habe, bin ich bei der Arbeits- vermittlung der Bundesagentur vorstellig geworden und habe mich arbeitslos ge- meldet.
Trotz weitreichenden, beruflichen Erfahrungen und umfangreichen Zusatzqua- lifikationen (CE-Koordinator, CAD–Seminare, was das Herz begehrt), bin ich bei der BA als schwer vermittelbar eingestuft, weil mein Haltbarkeitsdatum (ich bin 56, aber körper- lich und geistig o.k.) abgelaufen ist.
Und von einem „Fachkräftemangel“ ist dort nix bekannt, eher wird die Situation mit anderen Vorzeichen beurteilt.
Ein einziges Stellen- angebot hat man mir präsentiert, aber diese Firma steht bei mir schon länger mit einer offenen Rechnung in der Kreide.
Aber ich solle mich offensiv bewerben.
Meine Frage „wo?“ hat nur ein Schulterzucken verursacht.
Also heißt mein Arbeitgeber für die nächs- ten zwei Jahre: Bundesagentur für Arbeit.
Während dieser Zeit werde ich mein Buch über Dummheit, Ignoranz, Unfähigkeit und Schwachsinn des deutschen Arbeitsmarktes (...) schreiben.
Deutschland schafft sich ab.
Aber nicht so, wie es Herr Sarrazin schreibt.
Der Name des Verfassers ist der Redaktion bekannt.
SCOPE-Juli, Editorial „ARD zockt – Du bezahlst“ „Ehrliche Lösung“ Ein sehr guter Beitrag, der zu einem öffent- lichen Brainstorming führen sollte, damit es zu einer vernünftigen Lösung kommt.
Mein spontaner Beitrag: 1.
Messen des Medienkonsums als ehrliche und ideale Lösung.
Also Geräte mit Mess- und Meldetechnik ausstatten.
Kulmination der Konsumdaten, ohne Rückverfolgbarkeit, was der Hörer/Zuschauer wirklich konsumiert hat.
Meldung an GEZ.
Daraus nach einem Stufentarif mit Vorteilen für die Ärmsten abrechnen.
Für Altgeräte ein Zusatzgerät.
Bis zur Verfügbarkeit solcher Geräte Zwischen- lösungen mit hoher Transparenz.
Analogie zu moderner Stromzählerablesung.
2.
Als Zwischenlösung oder wenn Ansatz 1 nicht realisierbar.
Ist-Zustand mit Kos- ten- und Qualitätsentwicklung transparent öffentlich machen.
Sollzustand von kompe- tentem und neutralem Team als Pflichten- und Lastenheft entwickeln und öffentlich diskutieren lassen.
Diether Sieghart, APR-Unternehmensbera- tung, 85368 Moosburg (www.apr-sieghart.de) Gedämpfte Order Die Werkzeugmaschinenindustrie lei- det unter rückläufigen Bestellungen: Im zweiten Quartal 2012 sank der Auf- tragseingang im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 um 20 Prozent.
Während die Inlandsbestellungen um acht Prozent zu- rückgingen, notierten die Auslandsbe- stellungen 26 Prozent niedriger als im Vorjahr.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sank der Auftragsein- gang um 13 Prozent im Vergleich zum ers- ten Halbjahr 2011.
Hier notierten die In- landsorder sechs Prozent, die Auslands- bestellungen 17 Prozent unter Vorjahr.
„Die Monate April bis Juni machen deut- lich, dass sich die Werkzeugmaschinen- industrie nicht von der weltwirtschaft- lichen Entwicklung abkoppeln kann“, er- klärt Dr.
Wilfried Schäfer, Geschäftsfüh- rer beim Branchenverband VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main.
Allerdings habe das zweite Quartal im Vorjahr den stärksten Zuwachs bei den Auslandsbestellungen im gesamten Jahr gebracht, so dass der ver- gleichsweise hohe Orderrückgang im Aus- land auch ein Basiseffekt sei, relativiert der Verbandschef.
Für das zweite Halb- jahr erwartet der VDW, dass sich die Aus- landsbestellungen wieder stabilisieren.
Im Inland hat die Werkzeugmaschinen- industrie eine breite Kundenbasis, die ihrerseits vom Export lebt.
Vor allem die Automobilindustrie und Zulieferer inves- tieren in neue Modellgenerationen und sparsame Antriebstechnologien.
Der mo- derate Bestellrückgang im zweiten Quar- tal ist Sondereffekten durch Großaufträ- ge in der Umformtechnik zu verdanken.
Entsprechend ist der Auftragsbestand mit 8,4 Monaten im Juni dieses Jah- res nach 8,7 Monaten im Februar immer noch sehr hoch.
Die Kapazitäten sind an- nähernd voll ausgelastet.
Zuletzt ist der Auslastungsgrad sogar noch leicht an- gestiegen von 95,1 Prozent im April auf 96,9 Prozent im Juli.
Die Beschäftigung legte in den ersten fünf Monaten über sechs Prozent zu auf 68.590 Beschäftigte in der Branche.
„Obwohl das Umfeld in den vergangenen Monaten durch die Eu- roschuldenkrise und ihre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft deutlich schwie- riger geworden ist und Investoren verun- sichert sind, wird die Werkzeugmaschi- nenproduktion im laufenden Jahr weiter wachsen“, konstatiert Schäfer.
Die VDW- Prognose liegt bei sechs Prozent Plus in der Produktion.
kf Kennziffer VDW, Frankfurt, Tel.
069/756081-0, Fax 756081-11, www.vdw.de MSR-Spezialmesse Südwest Am 19.
September 2012 findet in der Lud- wigshafener Friedrich-Ebert-Halle die MSR-Spezialmesse für Prozessleitsyste- me, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik statt.
Rund 140 Unternehmen präsentie- ren an diesem Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr Geräte und Systeme, Engineering und Serviceleistungen sowie neue Trends im Bereich der Automatisierung.
Die Messe wendet sich an Fachleute und Entschei- dungsträger, die in ihren Unternehmen für die Optimierung der Geschäfts- und Pro- duktionsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette verantwortlich sind.
Der Eintritt zur Messe und die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos.
Für das leibliche Wohlergehen der Besucher sor- gen kleine Snacks und Erfrischungsge- tränke, die ebenfalls gratis bereitgehal- ten werden.
Das Workshop-Programm der MSR-Spezialmesse Südwest zum Download finden Sie unter www.scope-online.de mit Eingabe der Kennziffer.
kf MSR-Spezialmesse Kennziffer Meorga, Nalbach, Tel.
06838/8960035, Fax 983292, www.meorga.de Werkzeugmaschinenindustrie www