Juli 2012 29 Geforscht Wann welche fertigungstechnischen Al- ternativen bestehen, was Werterhaltung und Verfügbarkeit durch Kundendienst bedeutet und dass Automation für die Produktivität unerlässlich ist, erfuhren die Besucher des Technikforums von Agie Charmilles.
Gerade beim Thema Au- tomation wird deutlich, wie wichtig qua- lifizierte Fachleute sind.
Sie müssen da- für sorgen, dass bedienerlos weitergear- beitet wird, wenn ihre tägliche Arbeits- zeit endet und der Betrieb prozesssicher „weiterlaufen“ soll.
Das ist bei der Fun- kenerosion etwas einfacher als beim Frä- sen, weil das Fräswerkzeug, vor allem bei kleinen Durchmessern, das schwächs- te Glied in der Kette bleibt, trotz inten- siver Werkzeugentwicklungen bei den Herstellern.
Kleine und zu kleine Werk- zeugdurchmesser und die Hartbearbei- tung sind wichtige Gesichtspunkte bei der Kombination Fräsen/Erodieren.
Der Einsatz neuer Technologien – kombiniert mit fortschrittlichen Bearbeitungsstrate- gien und automatischen Fertigungsab- läufen – kann gute Ergebnisse erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit steigern.
Bei den Fräsmaschinen oder Bearbei- tungszentren werden die volumenori- entierten Maschinen der Baureihe HPM und die für die Hochgeschwindigkeits- bearbeitung ausgelegten HSM-Maschi- nen einander angenähert.
So bietet sich dem Anwender eine Maschine wie die Mi- kron HPM 800U HD, die sowohl die Sta- bilität zum Hochleistungsschruppen wie auch die Dynamik für die Fünf-Achs-Si- multan-Bearbeitung hat.
Oberflächen, die wie poliert sind (Ra = 0,025 ?m), werden der Hochgeschwindigkeitsbear- beitung auf Maschinen HSM vorbehalten bleiben.
Sie gründen auf stabile O-för- mige Polymerbeton-Maschinenständer, Wärmeausgleich, leichte bewegte Mas- sen, Linearantriebe, Step-Tec-Spindeln mit 42.000 min-1 und auf Rekalibrierung – und haben ihren Preis.
Forschung und Entwicklung erweitern immer wieder die Einsatzmöglichkeiten.
Ein Beispiel da- für ist die weiße Schicht auf der Ober- fläche funkenerosiv bearbeiteter Teile.
Sie galt über Jahrzehnte als Ursache für mögliche Mikrorisse und war der Hemm- schuh für die Anwendung an Turbinen- schaufeln sowie in der Luft- und Raum- fahrt.
Die Verfahrensentwicklung hat dazu geführt, dass weiße Schichten heu- te gegen Null gehen.
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