www.scope-online.de Juli 2012 15 die Potentiale erheblich größer als bei der typischen diskreten Industrie, die sich mehr mit der Verarbei- tung beschäftigt.“ Doch gleichgültig ob Prozess- oder diskrete Indus- trie, richtig eingesetzt hilft ein MES-System jedem produzierenden Unternehmen durch konsequente Überwachung die Energieverbräuche zu steuern und zu reduzieren.
Bei der Werusys-Lösung etwa werden dem Bediener die Energieverbräuche als spezifische Verbräuche pro Tonne Produkt oder als absolute Verbräuche in Form von Ampeln angezeigt.
Weber: „Je nach Vertragsinhalten mit dem Energieversorger kann so allein schon die Vermeidung der Überschrei- tung von Lastgrenzen ein erhebliches Einsparpoten- tial mit sich bringen – das ist im Falle eines unserer Pilotkunden so und hat zu einer schnellen Amortisa- tion der Einführungskonten geführt.
In Falle eines anderen Kunden konnte durch Nutzung des Systems ein Leck in einer Druckleitung entdeckt und behoben werden.
Neben der Einsparung war dies also auch sicherheitsrelevant.“ Stefan Schumacher von Gfos berichtet ebenfalls von erheblichen Einsparungen im Energiebereich: „Bei einem Kunden in der Nahrungsmittelindustrie mit einem extrem hohen Energieanteil an den Ge- samtproduktionskosten wurde durch den Einsatz des Energiemanagements von Gfos-Production eine Datenbasis geschaffen, um die Rentabilität ge- planter Maßnahmen objektiv kalkulieren und nach der Umsetzung auch überprüfen zu können.
Die kontinuierliche Überwachung und Hinterfragung von Energiekennzahlen hat dazu beigetragen, die Energieeffizienz in einen kontinuierlichen Verbes- serungsprozess auf Basis aussagefähiger und verläss- licher Daten zu etablieren.“ Auch Eckard Eberle, CEO Industrial Automation Systems, kennt Beispiele, wie Unternehmen Ener- giekosteneinsparungen mit Hilfe von MES erzielen konnten: „Die Vertragsoptimierung bei einem groß- en Automobilhersteller brachte eine Einsparung von rund 15 Prozent, weil das vereinbarte Leistungslimit für elektrische Energie und Gas auf die tatsächliche Situation angepasst werden konnte.
Bei einem produzierenden Unternehmen der Nahrungsmittel- branche, einem Hersteller von Teigtaschen, konnte ohne Auswirkungen auf die Produktqualität der Leistungsbedarf der Kühlaggregate von 4,2 auf 3,7 MW gesenkt werden.
Auch dies brachte eine Erspar- nis in mittlerer fünfstelliger Euro-Höhe – und das Jahr für Jahr.“ Hajo Stotz www.HSi4m.com Besuchen Sie uns auf der AMB 2012 in Stuttgart, Stand 4C52.
Add-ons for ERP Kalkulation und Planung mit der HSi-Technologiebasis® T I M E S C O S T S Q U A L ITY h Kennziffer Die Interviews von SCOPE-Chefredakteur Hajo Stotz mit den einzelnen Herren finden Sie unter www.
scope-online.de unter folgenden Kennziffern: Gfos Kennziffer 1003, MPDV Kennziffer 1001, Siemens Kennziffer 1002, Werusys Kennziffer 1004.
Stefan Schumacher, Bereichsleiter MES bei Gfos: „Wenn die Energieverbräuche und die Auftragsdaten ‘live’ ermittelt werden, können Anwender und Produktionsverant- wortliche unmittelbar auf Veränderungen reagieren.“ MES Kennziffer Gfos, Essen, Tel.
0201/61300-0, Fax 619317, www.gfos.com MES Kennziffer MPDV Mikrolab, Mosbach, Tel.
06261/9209-0, Fax 18139, www.mpdv.de Energiemanagementsystem Kennziffer Siemens, Nürnberg, Tel.
0911/895-0, Fax 895-2063, www.siemens.de MES Kennziffer Werusys, Köln, Tel.
0221/970348-0, Fax 970348-85, www.werusys.de www