Kennziffer Mit gutem Schnitt Mit den beiden Baugrößen Kasto-Evo A 3 x 4 und Kasto-Evo A 4 x 5 deckt Kasto Maschinenbau ein breites Einsatzspekt- rum im Bereich Produktionssägen ab.
Erstere ist das aktuelle Einstiegsmodell und hat einen Schnittbereich von 360 Millimeter (Rundmaterial, 90°-Schnitt) bzw.
360 x 360 Millimeter (Vierkantma- terial, 90°-Schnitt) und 420 x 360 Milli- meter (Flachmaterial, 90°- Schnitt), wo- bei der Spannbereich grundsätzlich bis 420 Millimeter geht.
Die kleinste zu sä- gende Abmessung ist zehn mal zehn Mil- limeter und im Automatik- wie auch im manuellen Betrieb beträgt die kürzeste zu sägende Abschnittlänge sechs Milli- meter.
Damit ist eine hohe Materialef- fizienz garantiert, zumal die Material- stangen selbst im Automatikbetrieb bis auf eine kurze Restlänge von 40 Millime- ter aufgesägt werden können.
Das Ein- steigermodell ist mit einem 3,0 kW star- ken Getriebemotor ausgerüstet, wobei die Gesamtleistung inklusive Universal- hydraulik und Vorschubsystem dann bei 5,5 kW liegt.
Die größere Schwester A 4 x 5 hat ei- nen entsprechend größeren Schnittbe- reich und kann Material bis 440 Milli- meter (rund), bzw.
440 x 440 Millimeter (vierkant) oder gar 520 x 440 Millimeter (flach) verarbeiten.
Um den gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden, gibt es für sie einen verstärkten Getriebemo- tor mit 4 kW Leistung, die Gesamtleistung inkl.
Universalhydraulik sowie Vorschub- system beträgt hier 7 kW.
Konstruktions- technisch hervorzuheben ist die robuste Zweisäulen-Bauweise, zumal hier hoch- wertige Führungssysteme zur Verwen- dung kommen.
In Kombination mit der speziellen Bauweise des Sägeoberteils, der hochgenauen mechanischen Ausfüh- rung sowie hochwertiger Maschinenele- mente führt das Zweisäulen-Konzept zu einem sehr ruhigen, vibrationsarmen Sä- geverlauf.
Zum einen bringt dies gute Schnittoberflächen und reproduzierbare Schnittgenauigkeiten.
Zum anderen wird das Sägewerkzeug geschont und es erge- ben sich signifikant höhere Standzeiten, was sich über die Reduzierung der Werk- zeugkosten und auch einen geringeren Werkzeugwechsel- bzw.
der Handlingauf- wand Kosten dämpfend auswirkt.
Nicht zuletzt garantieren die hydrau- lische Sägebandspannung und die Hart- metall-Führungen wiederholgenau prä- zise Schnitte, so dass mit kleineren Auf- maßen gearbeitet werden kann, was am Ende zu kürzeren Bearbeitungs- sowie insgesamt zu optimierten Durchlauf- zeiten führt.
Schließlich sind die Pro- duktions-Bandsägeautomaten dieser Serie auch flexibel und anwendungsu- niversell einzusetzen, weil die Schnitt- geschwindigkeiten zwischen 15 und 150 m/min frei programmiert und weil die Sägevorschübe feinfühlig eingestellt werden können.
Ausgestattet mit der vom Hersteller konzipierten Sägema- schinen-Steuerung Basic Control wird der Bediener in allen Betriebszustän- den unterstützt.
So lassen sich für be- dienerarme Serienschnitte bis zu 99 Da- tensätze (Länge/Stück) per Tastendruck vorwählen und nach Erreichen der Soll- Stückzahl schaltet die Maschine auto- matisch ab.
Dank des exakten Materialvorschubs mittels Kugelrollenspindelantrieb ist die reproduzierbar genaue Material- Längen- positionierung gewährleistet, weshalb ein Werker durchaus auch mehrere Ma- schinen beaufsichtigen und betreiben kann.
Dies gilt vor allem dann, wenn sol- che Optionen wie Materialmagazin und Zuführrollenbahn sowie abfuhrseitige Förder- oder Handlingsysteme die Mate- rialzufuhr bzw.
die Abschnittentsorgung übernehmen.
ee Juli 2011 36 Produktionstechnik + Werkzeugmaschinen hh Produktionssäge Kennziffer Kasto Maschinenbau, Achern, Tel.
07841/61-0, Fax 61-388, www.kasto.de Sauger aus dem Baukasten Ob Case-Packer, Top-Loader, Karton- oder Trayaufrichter – Geschwindigkeit und Flexibilität sind die wesentlichen Anforderungen an industrielle Ver- packungsprozesse.
Während bislang für jedes Format auf der Verpackungsmaschi- ne ein einzelgefertigter Greifer eingesetzt wurde, lassen sich Vakuum- Endeffektoren jetzt per Schmalz-Systembaukasten flexibel konfigurie- ren: Aus unterschiedlichen Flanschen, Verbindungselementen und Saug- greifern kann der Anwender Endeffektoren zusammenbauen, die sich bei Bedarf schnell modifizieren lassen.
Noch einfacher wird der Greiferbau dadurch, dass alle Baukasten-Elemente als CAD-Modell auf der Webseite des Herstellers heruntergeladen und dann im Handumdrehen am PC zur gewünschten Konfiguration zusammengesetzt werden können.
Schokoriegel oder Tiefkühlpizza – der VEE-Baukasten ermöglicht Kon- figurationen mit einem Sauggreifer (Größe: 38x38 mm, Gewicht: 60 g) bis hin zu maximal zwölf Sauggreifern (Größe: 300x200 mm, Gewicht: 800 g).
Die Sauger wählt der Anwender je nach Anforderung aus dem spezialisierten Angebot des Herstellers: Zur Handhabung empfindlicher Folien- oder Blisterverpackungen (Baureihe SGPN), zur Handhabung stabiler Kartonagen (SPF), geringfügig labiler Produktverpackungen (SPB1) oder gefüllter Beutel und Flow-Wrap-Verpackungen (SPB4).
Unabhängig von der Art des Produkts greift der VEE Traglasten bis 2.000 g und erfüllt mit Prozessbeschleunigungen von 10 g (100 m/s²) die Ge- schwindigkeitsanforderungen typischer Pick & Place-Prozesse.
ee Systembaukasten Kennziffer J.
Schmalz, Glatten, Tel.
07443/2403-0, Fax 2403-259, www.schmalz.com