www.scope-online.de Umrichter für Top-Speed Im Vergleich zu langsam laufenden Mo- toren weisen Hochgeschwindigkeitsmo- toren ein weitaus geringeres Rotorvo- lumen auf.
Dadurch sind die Gegeben- heiten für eine Wärmeabsorbierung bzw.
Abstrahlung entsprechend niedriger.
Als Folge stellt sich – bei gleichen auf- tretenden Motorverlusten – eine höhere Rotorerwärmung ein.
Diese kann jedoch schnell zu einer thermischen Zerstörung der Motoren führen.
Daher bietet Sieb & Meyer in den Pro- duktreihen SD2S und SD2T eine Umrich- tertopologie mit geregeltem Zwischen- kreis und Pulsamplitudenmodulation (PAM).
Der Unterschied zur konventio- nellen Ausführung mit fester Zwischen- kreisspannung und Pulsweitenmodulati- on (PWM) der getakteten Leistungsend- stufe liegt in dem zusätzlichen geregel- ten DC/DC-Wandler er ermöglicht die variable Regelung der Zwischenkreis- spannung.
In Kombination mit der PAM kann so eine Ausgangsspannung gelie- fert werden, deren Spannungshöhe un- abhängig von der Drehfeldfrequenz ist.
Die Folge ist, dass die blockförmige Aus- gangsspannung nur geringfügige nie- derfrequente harmonische Stromanteile aufweis die Motorinduktivität ist voll wirksam.
Dies reduziert die umrichterbe- dingten Motorverluste so weit, dass auf externe Motordrosseln komplett verzich- tet werden kann.
Es besteht gewisserma- ßen keine Begrenzung in Bezug auf die mögliche Drehfeldfrequenz, da ihr die Endstufentaktung jeweils entspricht.
Der Motor wird nur mit der für den Betriebs- punkt definierten Spannung beaufschlagt und damit treten speziell bei niedrigeren Drehzahlen auch niedrigere harmonische Oberwellen auf.
Dies hat eine geringere Motorerwärmung zur Folge.
Je nach Motor bieten sich spezifische Vorteile: Bei HS-Asynchronmotoren sind dies die sensorlose Regelung mittels einfacher und robuster U/f-Paramet- rierung und eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit sowie beste Rund- laufeigenschaften im niedrigen Dreh- zahlbereich ( 500 Hz) durch PWM-An- steuerung mit der dem Betriebspunkt angepassten Zwischenkreisspannung.
Bei HS-Synchronmotoren überzeugt die robuste sensorlose Regelung mit ho- her Dynamik und in einem weiten Dreh- zahlbereich, ab zirka zwei Prozent der Nenndrehzahl.
Zudem sind nur wenige Parameter zur Inbetriebnahme notwen- dig und sehr gute Regeleigenschaften auch bei größeren Parametertoleranzen gewährleistet.
st Juli 2011 18 Antriebstechnik hh Frequenzumrichter Kennziffer Sieb & Meyer, Lüneburg, Tel.
04131/203-0, Fax 38562, www.sieb-meyer.de Eine hohe Dynamik erreicht Ferrocontrol aufgrund der Er- weiterung seiner Produktpalette um Li- nearmotoren inklusive Führungsachse.
Die kompakte Linearachse (210 x 145 x Länge variabel mm) eignet sich für den Einsatz in Werkzeugmaschinen, Positio- nier- und Handlingsystemen.
Insbeson- dere dort, wo erhöhte Anforderungen an Dynamik und Energieeffizienz gestellt werden, beispielsweise bei der Automa- tisierung von Verpackungsmaschinen.
Die maximale Verfahr-Geschwindigkeit beträgt 5 m/s, die maximale Beschleuni- gung circa 15 g (150 m/s²).
Damit lassen sich hochdynamische und präzise An- wendungen realisieren – mit einer Wie- derholgenauigkeit von bis zu 5 ?m.
Gemeinsam mit der breiten Palette an Antriebsreglern (200 W bis 18 kW) bie- tet das Unternehmen den Maschinenbau- ern damit die passend dimensionierte Komplettlösung für die Antriebstechnik ihrer Maschinen.
Der innovative FPGA- basierte Servoregler E-Darc C ist für An- wendungen mit besonders hohen Anfor- derungen an Regelgüte, Dynamik und Si- cherheit geeignet.
Mit leistungsfähigen und nachhal- tigen Automatisierungskonzepten ver- hilft Ferrocontrol seinen Auftraggebern zu ihrem Wettbewerbsvorsprung.
Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Beratung und Projektierung, der Hard- und Softwareentwicklung einschließlich der Produktion bis zu In- betriebnahme, Service, Schulung.
Die Daten des E-Darc C finden Sie un- ter www.scope-online.de mit Eingabe der Kennziffer.
st Linearmotoren Kennziffer Ferrocontrol Steuerungssysteme, Herford, Tel.
05221/966-0, Fax 66347, www.ferrocontrol.de Grenzen erweitert Besonders bei dem Verfahren größerer Lasten stoßen Pneumatikan- triebe durch die unzureichende Steuerungs- und Regelungsmöglichkeit schnell an ihre Grenzen.
Aus diesem Grund bietet Tünkers Maschinenbau seine Lineareinheiten jetzt auch als elektrische Variante an.
Während die mechanische Grundkonstruktion mit solidem Aufbau, bestehend aus Grundplatte, zwei robust ausgeführte Kugelführungen, Verfahrwagen und Endlagenraste weitgehend unverändert übernommen wurde, tritt an Stelle des Pneumatikzylinders ein Elektroantrieb, der den Schlitten mit einer Spindel in Bewegung setzt.
Die Produktpalette umfasst die Typen ELE 60, 100, 200 und 500, wobei die Zahl eine zirka Angabe für die max.
Belastung in Kilogramm darstellt.
Die Daten der Lineareinheit gibt es unter www.scope-online.de mit Eingabe der Kennziffer.
ee Kennziffer Tünkers Maschinenbau, Ratingen, Tel.
02102/4517-0, Fax 445808, www.tuenkers.de Lineareinheit www www