www.scope-online.de hinaus fand ein Basic-Engineering für die Verfahrenstechnik sowie ein Basic- und Detail-Engineering für die Automatisie- rungstechnik statt.
Dieser Ein- beziehungsweise Umbau mit anschließender Inbetriebnahme erfolgte im März 2011.
Die aktuelle Abwasserreinigungsanlage besteht aus den Stufen Entgiftung, Neutralisation, Absetzbecken, Schlammeindicker, Filterpressen und der Endkontrolle.
Durch das Projekt erreichte Baumann Federn alle anfangs definierten Ziele und Anforderungen.
Der höhere Automati- sierungsgrad ermöglicht eine bessere Abwasserbehandlung bei gleichzeitig kontinuierlicher Dokumentation der wichtigsten Parameter.
Hinzu kommt die einfachere Bedienung der Anlage.
Durch die Installation neuer Dosierpumpen inklusive Chemi- kalienstationen ließ sich die Arbeitssicherheit erhöhen.
Die Langzeitspeicherung der Messwerte bildet eine wichtige Basis für künftige Verbesserungen des Verfahrens.
Insgesamt konnten die Kosten durch folgende Maßnahmen um etwa 30 Prozent ge- senkt werden: Geringere Arbeitszeit beim Reinigen der Filteran- lage, reduzierter Chemikalien-Einsatz und weniger Strombedarf aufgrund verringerter Laufzeiten bei den Rührwerken.
Wichtiger Bestandteil des Betriebs der Abwasservorbehand- lung bleiben trotz modernster und zuverlässiger Mess- und Automatisierungstechnik die regelmäßigen Laboranalysen des Abwassers.
Thomas Jud, verantwortlich für die Abwasser- vorbehandlung bei Baumann Federn, erläutert dazu, dass man täglich eine Probe von einem Liter Abwasser entnehmen und diese sieben Tage für unangemeldete Kontrollen der Behörde aufbewahren muss.
Darüber hinaus ermitteln Techniker einmal pro Woche die Anteile an Zink, Nickel und Nitrit.
Zweimal pro Jahr führt der Federn-Hersteller umfangreichere Analysen des Abwassers durch.
Dazu werden im Rahmen eines Servicever- trags, den die Schweizer mit Endress+Hauser abgeschlossen haben, im Frühjahr und im Herbst Proben genommen und diese einem Labor zur Auswertung übergeben.
Baumann Federn erhält das Ergebnis der Analyse, das dann an das Amt für Umwelt und Energie des Kantons St.
Gallen weiterleitet.
„Im Vergleich zu der alten Anlage hat sich vieles verbessert“, erklärt Jud.
„Durch die Prozessvisualisierung sind die Vorgänge viel transparenter – Grenzwertverletzungen werden sofort auf dem Natel gemeldet und die Anlage stellt sich zur Sicherheit au- tomatisch ab.
Die Dosierstationen sind jetzt besser zugänglich und das Nachfüllen von Chemikalien ist einfacher.
Die Anlage ist sehr bedienungsfreundlich und sicher.
Seit Abschluss der Inbetriebnahme im März 2011 läuft die Anlage kontinuierlich und zuverlässig.“ Rüdiger Settelmeyer, Endress+Hauser / jg h pH-Messung mit Liquisys M im Entgif- tungs- und Neutralisationsbecken.
Abwasserbehandlung Kennziffer Endress + Hauser, Weil am Rhein, Tel.
07621/975-01, Fax 975-555, www.de.endress.com Federn Kennziffer Baumann, Lichtenstein, Tel.
07129/697-0, Fax 697-100, www.baumann-springs.com Informationen zum Anwender erhalten Sie unter www.scope- online.de mit Eingabe der Kennziffer.
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Kennziffer Juni 2012 49