ihre Produkte präsentiert“, erzählt Thomas Vogel, und ergänzt: „Die Testergebnisse haben technisch immer eindeutig für die schmiermittelfreien Poly- mer-Gleitlager gesprochen.
Dazu kommen das gute Preis-/Leistungsverhältnis sowie die umfassende Betreuung.
Unser zuständiger Ansprechpartner im Außendienst, Bernhard Hofstetter, steht mit uns im ständigen Dialog und informiert uns über Neu- und Weiterentwicklungen, so dass wir immer auf dem neuesten Stand der Technik sind.“ Die Anforderungen an die Gleitlager sind sehr hoch.
Sie müssen über Jahrzehnte witterungsbeständig sein, Schmutz und Feuchtigkeit aushalten sowie einfach zu montieren sein.
Auch „Druck von oben“ durch Schneelasten spielt eine Rolle.
Auch werden sie in Teilbereichen stark belastet, da relativ starke Dreh- bewegungen auf die mechanische Grundkonstruktion einwirken.
An den Eckpunkten treten Zugbelastungen auf, die mehrere 100 Kilogramm betragen können.
Vor der Entscheidung, welcher Werkstoff am besten für dieses Anforderungsprofil geeignet ist, hat auch der Polymerlieferant unter anderem verschiedene Belastungsberechnungen durchgeführt und nach dem Ausschlussverfahren den Werkstoff Iglidur P empfohlen.
Im Gegensatz zu Anwendungen im Ma- schinenbau rotieren die nicht eingepressten Gleit- lager hier allerdings um vollverzinkte Oberflächen.
Aufgrund der notwendigen Einbautoleranzen besteht somit das Restrisiko, dass das Lager sowohl außen als auch innen festsitzen kann.
Auch hier haben die Tests im Vorfeld gezeigt, dass das Polymer-Gleitlager damit keine Probleme hat.
Die Lager laufen in den Nachführsystemen vom ersten Tag an, ohne dass es zu unnötigen Stillständen kommt.
„Es hat auch unser Standardwerkstoff Iglidur G, der sich in unzähligen Anwendungen weltweit bewährt, zur Debatte gestanden“, berichtet Bernhard Hofs- tetter, der zuständige technische Verkaufsberater vom Igus Büro Bayern Nord-Ost: „Wir haben zunächst erste Bemusterungen durchgeführt.
Aber aufgrund der niedrigeren Wasseraufnahme und Wärmeausdeh- nung ist schließlich die Entscheidung auf den Werk- stoff Iglidur P gefallen.“ Auch bei den zweiachsigen PV-Nachführsystemen kommt neben den Drehpunkten ein weiterer Werkstoff aus dem umfangreichen Poly- mer-Gleitlagerprogramm des Kölner Unternehmens zum Einsatz.
Am Steuerhebel werden Gleitlager aus dem Biopolymer Iglidur N54 eingesetzt.
Es besteht zu 54 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, ist universell einsetzbar und erfüllt sämtliche Anforde- rungen an Schmiermittel- und Wartungsfreiheit.
Außerdem beweist in einem Zweiachssystem in den Schweizer Bergen auf einer Höhe von 1800 Metern bereits der Werkstoff Iglidur Q2 seine Verschleiß- festigkeit.
Formstabil bei hohen Lasten ist er prä- destiniert für hoch belastete Schwenkanwendungen unter extremen Bedingungen.
„In dieser Höhe schwanken die Temperaturen ganzjährig extrem, dazu kommt der Schneefall im Winter“, erklärt Tho- mas Vogel.
„Um unser Nachführsystem noch robuster und wartungsfreundlicher zu machen, setzen wir das verschleißfeste Lager ein.
Unter diesen schwierigen klimatischen Bedingungen sind die Belastungen naturgemäß am stärksten.
Und unsere ersten Er- fahrungen sind sehr gut.
Auch das Polymerlager wird unseren grundsätzlichen Anforderungen, auf wirtschaftliche Lösungen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen, gerecht!“ ms Beide Unternehmen stellen auf der Intersolar aus: Igus, Halle B6, Stand 151, Tecnosun Solar Systems finden Sie in Halle B2, Stand 130.
www.scope-online.de Juni 2012 14 Special: Erneuerbare Energien Titelthema hh Thomas Vogel (li.) und Bernhard Hofstetter zeigen, wie die einzelnen Lager bei den umfangreichen Tests im Vorfeld abgeschnitten haben.
Die grünen Gleitlager aus Iglidur N54 kommen im Schwenkhebel der Zwei-Achs- systeme zum Einsatz.
Gleitlager für PV-Nachführsysteme Kennziffer Igus, Köln, Tel.
02203/9649-0, Fax 9649-222, www.igus.de Photovoltaikanlagen Kennziffer Tecnosun Solar Systems, Neumarkt, Tel.
09181/297203-0, Fax 297203-90, www.technosunsolar.com