www.scope-online.de Für Selbstvermarkter Zu den Neuheiten, die das Unterneh- men Solare Datensysteme anlässlich der Fachmesse Intersolar in München, im Gepäck hat, zählt unter anderem eine neue Schnittstelle für den Solarstromver- brauch an der Strombörse.
Hintergrund: Bei Neuanlagen werden nach den aktu- ellen EEG Bestimmungen voraussichtlich nur noch 80 bis 90 Prozent der erzeugten PV-Energie vergütet.
Die restlichen 10 bis 20 Prozent gehen trotzdem nicht ver- loren, sie können selbst verbraucht oder alternativ an einer Strombörse im so ge- nannten Marktprämienmodell direkt ver- marktet werden.
Die finanziellen Unter- schiede zwischen dem an der Börse er- zielten Strompreis und der vorherigen EEG-Vergütung des PV-Stroms gleicht die so genannte Marktprämie mehr als aus.
Für den Anlagenbetreiber bleibt das Prinzip der Einspeisung wie gewohnt er- halten: Er speist seinen erzeugten Strom in das Verteilernetz ein.
Die Solar-Log Modelle des Herstellers aus Geislingen besitzen eine extra Schnittstelle, so dass der aktuelle Stromertrag alle 15 Minuten an den Stromhändler gesendet wird.
Der kann mit diesen Informationen den jewei- ligen Stromanteil an der Strombörse ver- markten.
Mit dem Marktprämienmodell werden gegenüber der jeweiligen EEG-Ver- gütung demnach höhere Einnahmen er- zielt, heißt es.
Damit sei das Modell auch für Bestandsanlagen interessant.
An der Strombörse liegt der reguläre Marktpreis zwar unter der EEG-Vergütung.
Die Diffe- renz zur Einspeisevergütung werde aber durch die Marktprämie ausgeglichen.
Die Höhe des Ausgleichs orientiert sich da- bei am durchschnittlichen Strompreis des entsprechenden Monats.
Darüber hinaus werde eine Managementprämie gewährt, so dass die gesamte Vergütung über der EEG Vergütung liegt.
Das Marktprämien- modell für Bestandsanlagen mache sich besonders bei größeren Anlagen (über 100kWp) finanziell positiv bemerkbar.
kf Intersolar, Halle C3, Stand 355 Juni 2012 22 Special: Erneuerbare Energien hh Intelligente Überwachung Powerdog heißt das neue System, das Hy-Line Systems zur Überwachung, Vi- sualisierung und Optimierung von Solar- und Energieanlagen entwickelt hat.
Der Hersteller von Systemen und kunden- spezifischen Kommunikationslösungen für Industrie, Logistik und Facility Ma- nagement wirbt damit, dass das Gerät derzeit eines der innovativsten Geräte zur Überwachung der Erträge von Pho- tovoltaikanlagen und anderen Energie- verbrauchs- bzw.
Produktionsanlagen sei.
Es versteht sich als zentrale Steuer- einheit und als Datenlogger.
Sämtliche gängigen Wechselrichter können ange- schlossen und auch gemischt werden.
Eine Festlegung auf einen bestimmten Wechselrichter-Hersteller ist nicht nö- tig.
Alle wichtigen Parameter und Di- agramme können dabei sowohl am Ge- rät als auch am Internetportal über ent- sprechende Server eingesehen werden.
Die einfache Bedienung soll eine ein- fache Handhabung und schnelle Inbe- triebnahme ermöglichen.
Die Steue- rungseinheit kann sehr einfach via LAN, WLAN, GPRS und Analogmodem an das Internet angebunden werden.
Die Be- dienung erfolgt intuitiv über das inte- grierte 7“ Farbtouchdisplay.
Alternativ können alle Einstellungen bzw.
die Parametrierung über das Web- portal oder den integrierten Web-Server erfolgen.
Das Gerät besitzt die Eingän- ge und die Software zur Leistungsredu- zierung nach §6.1des EEG von 2009 und 2012.
Auch Großanzeigen lassen sich über S0 oder RS-485 anbinden.
kf Kennziffer Energieüberwachung Kennziffer Hy-Line Systems, Unterhaching, Tel.
089/614503-40, Fax 614503-50, www.hy-line.de Schnittstelle Kennziffer Solare Datensysteme, Geislingen, Tel.
07428/9418-200, Fax 9418-280, www.solar-log.com Tel.
+49 (0) 7231 9209-0 info.de@nordsonefd.com www.nordsonefd.com/de me