www.scope-online.de 21 Blitzschnell aufgestellt Photovoltaikanlagen auf Dächern sollten regelmäßig gereinigt werden, da die Leis- tungsfähigkeit der Module aufgrund von Luftverunreinigungen und andere Um- welteinflüsse zurückgehen kann.
Für die Durchführung dieser Reinigungsarbeiten fordern Berufsgenossenschaften die Ein- haltung von Sicherheitsvorkehrungen.
Ab drei Meter Absturzhöhe sind Absturzsiche- rungen für Dächer zwingend vorgeschrie- ben, um Absturzunfälle zu vermeiden.
Für kurzzeitige Arbeiten, wie die Rei- nigung, Reparatur oder Wartung bereits installierter PV-Anlagen, bietet Mauderer Alutechnik aus Lindenberg im Allgäu mit dem Bavaria-Leitern-Blitzgerüst SL eine Absturzsicherung an, die auf die Bedürf- nisse von PV-Monteuren eingeht.
Die Be- sucher der Intersolar in München können sich davon am Stand C 2.668 einen per- sönlichen Eindruck machen.
Die Absturzsicherung wird am Boden komplett aufgebaut und mit Hilfe von Spe- zial-Winden auf die gewünschte Arbeitshö- he gebracht.
Das bedeutet, dass Absturz- gefahren beim Auf- und Abbau minimiert werden.
Es sind keine weiteren Hilfsmit- tel (wie Fanggurte oder Treppentürme) für den BG-konformen Aufbau notwendig.
Das Gerüst ist GS-geprüft und entspricht der DIN EN 13374 (Klasse C = höchste Schutz- klasse).
Die Rüstkosten fallen aufgrund der extrem kurzen Aufbauzeiten kaum ins Gewicht.
Fünf Meter Dachschutzwand stehen in ungefähr zehn Minuten in ei- ner Höhe bis zu sieben Meter.
Die Einrüst- zeiten und damit die Einrüstkosten könne so minimiert werden.
kf Intersolar, Halle C2, Stand 668 h Wo ist Conrad? Kennziffer Mauderer Alutechnik, Lindenberg, Tel.
08381/9204-0, Fax 9204-40, www.mauderer.de Absturzsicherung Erhöht die Sicherheit Hawe Hydraulik hat zur Intersolar in Mün- chen ein Lasthalteventil mit separatem Druckbegrenzungsventil im Gepäck.
Das Ventil ist ein wesentlicher Bestandteil von hydraulischen Antrieben für solar- thermische Anlagen.
Es dient dem ge- nauen Positionieren und Halten der An- lage, wie auch als Sicherheitselement bei zu hohen Windlasten.
Da sich die Anfor- derungen an die Höhe des Öl-Volumen- stroms in beiden Fällen jedoch widerspre- chen, hat das Münchner Unternehmen nun ein separates Druckbegrenzungs- ventil in das Lasthalteventil integriert.
Dies erhöht die Sicherheit der Anlage und trägt dazu bei, den Energieverbrauch des Hydraulik-Systems zu senken.
Der Volumenstrombereich des doppelt wirkenden Lasthalteventils wurde mit 3 l/min und weniger auf die geforderten Bedingungen bei solarthermischen Kraft- werken reduziert.
Das ermöglicht ein po- sitionsgenaues und feinfühliges Ein- und Ausfahren der Hydraulikzylinder des Pa- rabolrinnenantriebs.
Das geometrische Aufsteuerverhältnis beträgt 1:?.
Unab- hängig von der Last kann somit der Auf- steuerdruck auf einen konstanten Wert von circa 20 bar eingestellt werden.
Selbst wenn während des Nachführens der Anla- ge durch Schwingungen zusätzliche Kräf- te auf die Zylinder einwirken, bleibt de- ren Bewegungsgeschwindigkeit gleich und die Positionsgenauigkeit erhalten.
Weiterhin liegt der Aufsteuerdruck un- ter dem handelsüblicher Lasthalteventile und wirkt sich positiv auf das notwendige Arbeitsdruckniveau und damit den Ener- gieverbrauch des Gesamtsystems aus.
Der zulässige Volumenstrom des sepa- raten Druckbegrenzungsventils wurde so abgestimmt, dass es möglich ist, bei Über- last durch zu hohe Windkräfte die Solar- rinne sicher in die Park- oder Schutzpo- sition bringen zu können.
Dabei ist eine flache Druck-/Volumenstromkennlinie wichtig, um keinen weiteren Druckan- stieg aufgrund von Ölfluss über das Ven- til zu erhalten und dadurch zusätzliche Gegenkräfte auf die mechanische Struk- tur zu erzeugen.
Ein Optimum an Zuver- lässigkeit bietet die Kegelsitzkonstruk- tion des Lasthalteventils.
In geschlos- sener Position, das heißt, wenn die Anla- ge steht, ist es leckagefrei dicht und hält den Druck aufrecht.
Die Position der An- lage zur Sonne bleibt damit zwischen den Nachführschritten exakt eingestellt.
Lasthalte- und Druckbegrenzungsven- til können unabhängig voneinander ein- gestellt werden.
Die Hysteresen beider Ventile beeinflussen sich nicht und müs- sen daher nicht mehr gegenseitig berück- sichtigt werden.
Beide Druckwerte lassen sich mit einer Spindel einfach von außen einstellen und sind auf Wunsch plombier- bar.
Der Maximaldruck beträgt 450 bar und bietet damit mehr als genug Reser- ven für Parabolrinnenantriebe.
Optional können manuelle Bypass-Ventile inte- griert werden, um Montage und Wartung der Hydraulikzylinder zu erleichtern.
kf Intersolar, Halle C2, Stand 255 Lasthalteventil Kennziffer Hawe Hydraulik, München, Tel.
089/379100-0, Fax 379100-1269, www.hawe.de