h erweitert das Unternehmen seinen Ak- tionsradius.
Seitdem gilt es auch in- ternational als angesehener Zulieferer.
Eine richtungsweisende Entscheidung war zudem der Ausbau der Kapazitäten auf dem Gebiet des Tiefziehens.
Hier markiert vor allem die Anschaffung ei- ner 250-Tonnen-Presse (1985) einen wichtigen Schritt.
Seitdem ist Rübsamen nicht mehr nur gebunden an die Ferti- gung rotationssymmetrischer Bauteile, sondern kann seinen Kunden fast jede Geometrie liefern.
Weichenstellungen Im Laufe der 1980er-Jahre kommt es zu vielen entscheidenden Weichenstellun- gen.
Noch während seines Studiums tritt 1987 Schwiegersohn Thomas Röttger ins Unternehmen ein.
Gemeinsam mit Doris und Joachim Theiss und seiner Ehefrau Daniela stellt er heute die Firmenlei- tung.
Röttger bringt neue Ideen ins Unternehmen.
Mit seiner Hilfe werden wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Siche- rung der Arbeitsplätze vorgenommen.
Technologisches Neuland betritt das Unternehmen 1988/89 mit der Anschaf- fung der ersten PNC-gesteuerten Drück- maschine (einem Vorläufer heutiger CNC-Maschinen).
„Das war – technisch betrachtet – eine spannende Phase der Firmengeschichte, die uns einmal mehr zum Umdenken und Lernen herausfor- derte“, erinnert sich Joachim Theiß.
Etwa zur gleichen beginnt Rübsamen da- mit, die Schweißarbeiten (also die Her- stellung von Baugruppen) zu erweitern.
Aufgrund der positiven Entwicklung in diesem Bereich – auch angetrieben durch die Sonderkonjunktur infolge der deutschen Wiedervereinigung – ent- schließt sich die Geschäftsleitung 1995 zum Zukauf eines weiteren Gebäudes im benachbarten Industriegebiet.
Hier kann sich die Schweißerei voll entfalten, so dass bereits zwei Jahre später der Ein- stieg ins automatisierte Roboterschwei- ßen gelingt.
Die folgenden Jahre sind geprägt von einem Wandel, der vielen mittelstän- dischen Unternehmen wichtige Ent- scheidungen abringt: Die wirtschaft- liche Globalisierung.
„Der Preisdruck stieg massiv, die Geschäftsbeziehungen werden seitdem immer komplexer und die Ansprüche unserer Kunden wachsen stetig“, berichtet Joachim Theiß.
Um das Unternehmen auf diese Herausforderung einzustellen und die Position als Quali- täts-Zulieferer zu behaupten, sehen sich Theiß und Röttger nach einem Partner um.
Sie suchen einem verantwortungs- bewussten Investor, der keine kurzfris- tigen monetären, sondern langfristige, strategische Absichten verfolgt und die Selbständigkeit als Familienunterneh- men erhält.
In der Indus-Gruppe, die unter ihrem Dach heute über 40 mittel- ständische Betriebe vereint, findet man schließlich den richtigen Partner.
„Wir traten der Gruppe Ende 2003 bei und eröffneten uns damit Wege in internati- onale Märkte, die uns bis dato verschlos- sen geblieben waren.
Außerdem verbes- serten wir durch diesen Schritt unsere Liquidität, was uns die Realisierung sonst nicht möglicher Investitionen er- laubte“, sagt Thomas Röttger.
Als es 2006 im Unternehmen brennt, zeigt sich die große Bedeutung der neu- en Partnerschaft.
Mit Hilfe der Indus- Gruppe wandelt Rübsamen die schwie- rige Situation zur Chance eines groß angelegten Modernisierungsprogramms.
In dessen Rahmen werden nicht nur neue Bearbeitungsmaschinen angeschafft, sondern es entsteht auch ein modernes Logistikzentrum.
Michael Stöcker www.scope-online.de Juni 2011 13 Metalldrückteile Kennziffer Tiefziehteile Kennziffer Helmut Rübsamen, Bad Marienberg, Tel.
02661/9851-0, Fax 9851-51, www.helmut-ruebsamen.de Welche Zukunftspläne das Unternehmen hat, lesen Sie unter www.scope-online.
de mit Eingabe der Kennziffer.
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