h www.scope-online.de SCOPE: Würden Sie da auch ERP dazuzählen? Franke: Nein, mit Sicherheit nicht.
Wir haben da eine ganz klare Philosophie für uns: Unsere Welt sind die Ebenen unterhalb von ERP.
SAP ist ein hochprofessionelles Unternehmen, das im ERP- Level tätig ist, da wünschen wir ihm auch weiterhin viel Erfolg.
Wir sind in dem Bereich darunter aktiv und verfügen dort über die entsprechend hohe Professionalität.
Wir kennen die Prozesse genau, die in den Fabriken ablaufen.
Aber unser Focus ist ganz klar, in diesem Bereich quasi zum SAP zu werden.
SCOPE: Dass sich SAP eines Tages weiterhin mit S, aber dann mit „-iemens“ folgend schreibt, das sehen Sie nicht? Franke: Prognosen sind immer schwierig, wenn sie in der Zu- kunft liegen.
Doch solch eine Art der Akquise würde bei uns auf Platz 500 oder niedriger rangieren.
Da haben wir ganz andere Dinge, die uns wichtig sind.
SCOPE: Welche sind denn die dringenden Bausteine? Franke: Alle Bausteine, die uns in der Beschleunigung der Da- tendurchgängigkeit der Digitalen Fabrik weiterhelfen.
Das wird sehr stark geprägt von den Kunden, die mit uns den Weg zuerst beschreiten… SCOPE: …und welche sind das? Franke: Da kann ich derzeit keine Namen, Zahlen oder kon- kreten Fakten nennen.
SCOPE: Sie nennen beim TIA Portal Einsparungspotenziale von 20 Prozent in einem ersten Schritt der Automatisierung der Kons- truktion, sowie Potenziale in ähnlicher Höhe in nachfolgenden Schritten.
Wo sehen Sie diese Einsparungsmöglichkeiten? Franke: Die ersten zwanzig Prozent kommen aufgrund der Durchgängigkeit im Engineering, der Zusammenarbeit mit einer PLC, einem HMI (Human Machine Interface) und ihrer intuitiven Handhabung.
Diese Einsparungen sind keine ferne Zukunft, sondern konkret erreichbar.
Und das Potenzial werden wir weiter ausschöpfen durch die Einbindung von Antrieben, Sinumerik und Simotion in diese Plattform.
Das haben wir alles bereits in den Händen.
SCOPE: Im Mobile-Bereich haben Apps zu völlig neuen Ansätzen und Lösungen geführt.
Auch PTC verfolgt diesen Ansatz bei seiner neuen PLM-Lösung.
Spielen Apps in Ihrer zukünftigen Planung ebenfalls eine Rolle? Franke: Was in der Consumer-Welt geschehen ist, wird auch in der Industrie passieren.
Und natürlich wird auch der Gedanke eines Social Networks – wenn man es mal so nennen will – in der Engineering-Welt eine immer größere Rolle spielen.
Auch weil die nächste Generation von Ingenieuren in dieser Apps-Welt, in der Cloud und in diesem permanenten Online-Sein aufwächst.
Diese Generation wird das auch in ihrer professionellen Umgebung in Zu- kunft erwarten, um arbeiten zu können.
Insofern werden wir diese Dinge nachempfinden und auf die Industriewelt übertragen.
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