/Kennziffer 36/? Dass alles dicht ist trotz Biodiesel, dafür sorgt der Spezialist der Dichtungstechnik Simrit.
Und das ist gar nicht so ohne.
Biokraftstoff wird weltweit aus unterschiedlichen Rohstoff- quellen gewonnen.
Diese unterschied- lichen Biodieselqualitäten haben man- nigfaltige Einflüsse auf die eingesetzten Dichtungen.
Die Dichtungswerkstoffe müssen daher allen weltweiten Anforde- rungen gerecht werden.
Im Biodiesel sind Nebenprodukte aus dem Herstellprozess, wie Glyceride, Me- thanol und ein geringer Anteil an Was- ser enthalten.
Aufgrund der Doppelbin- dungen in den Molekülen ist Biodiesel oxidationslabil und thermisch instabil, was zu Zersetzung führen kann.
In der Hitze des Verbrennungsprozesses kann dies Polymerisationsreaktionen und Ver- harzungen verursachen.
Je nach Roh- stoffquelle dieser pflanzlichen Produkte kann die Zusammensetzung der Methyl- esteranteile der Säuren variieren.
Die Estergruppen dieser Biodieselkraftstof- fe neigen zur Hydrolyse, so dass bei Mi- schungen von mehr als fünf Prozent Bi- odiesel in konventionellem Diesel der steigende Wasser- und Säuregehalt im Blow-by-Gas oder auch der Eintrag von Biodiesel ins Motoröl zur Beeinträchti- gung der Dichtfunktion, aber auch der Motorleistung führen kann.
In rund 15 Jahren Forschungs- und Ent- wicklungsarbeit hat Freudenberg Simrit Elastomerwerkstoffe entwickelt, die sich für Dichtungen im Kontakt mit Biokraft- stoffen und deren Gemischen eignen.
Das Portfolio an Biokraftstoff-beständigen Werkstoffen reicht von modifizierten Mi- schungen mit geringen Quellungseigen- schaften bis hin zu Dichtungen für dyna- mische Anwendungen, die eine optimier- te Flexibilität auch bei -40 °C aufweisen.
Als Basis für diese Biokraftstoff-kompa- tiblen Werkstoffmischungen haben sich Fluorkautschuke erwiesen.
Wegen des Fluorgehalts zeigen diese Polymere eine hohe chemische Beständigkeit gegenü- ber vielen Medien.
So ist der Vorteil aller FKM-Werkstoffe von Simrit ihre geringe Volumenänderung im Kontakt mit Bio- kraftstoffen.
ee Mai 2010 20 Zulieferer hh Ordentlich beschirmt sind Anwender der Einbaustecker der Serie 876 von Binder.
Diese gibt es jetzt für die Leiterplattenmontage mit Schirmblech auch in D-kodierter Version zum Einbau in Ethernetgeräte.
Der mit gewinkelten bzw.
geraden Kontakten bestückte Isolierkör- per wird in die Lei- terplatte eingerastet und anschließend im Schwall-Lötbad verar- beitet.
Das Steckerge- häuse wird im Gerät verschraubt und die Leiterplatte mit dem Kontakteinsatz mit diesem montiert, dabei kontaktiert das federnde Schirmblech das Steckergehäuse und stellt die Schirmverbindung sicher.
Im eingebauten und mit dem Gegenstück verriegelten Zustand wird die Schutzart IP67 erreicht.
Die Stecker sind geeignet für Gehäusewand- stärken von zwei bis drei Millimeter und für Leiterplattendicken von 1,6 Millimeter.
ee /Stecker/ /Kennziffer 140/ Franz Binder, Neckarsulm, Tel.
07132/325-0, Fax 325-150, www.binder-connector.de /Dichtungen/ /Kennziffer 142/ Freudenberg Simrit, Weinheim, Tel.
01805/746748, Fax 01803/746748, www.simrit.de Beim zarten Reiben tiefen Bohren, Senken, Gewinden oder Fräsen bis hin zum Ausspindeln und Schleifen ermöglichen Winkelköpfe we- niger Werkstückaufspannungen bzw.
die Komplettbearbeitung.
Neben der 5.
Werkstückseite lassen sich mit ihnen in allen Maschinenkonzepten auch ansons- ten unzugängliche Stellen bearbeiten, ohne dafür Schwenkvorrichtungen oder weitere Aufspannungen zu benötigen.
Romai bietet für unterschiedliche Be- arbeitungsaufgaben ein umfangreiches Angebot und prüft für jeden Einsatzfall, ob eine Standard- oder Sonderlösung am besten dafür geeignet ist.
Abhän- gig von den Maschinengegebenheiten, dem Werkstück und Spannvorrichtungen werden sowohl die Bauform und die La- gerungen als auch die optimale Kühl- mittel- bzw.
Minimalmengenzuführung festgelegt.
Hochpräzisionsspindellager, spezielle Frässpindellager und Kegelrad- getriebe mit einer neuen Verzahnungs- geometrie läuteten die NXT-Generation ein.
Die Weiterentwicklung der neuen Winkelkopfgeneration führte dazu, dass mit dem neuen Kegelradsatz zwischen 30 und 50 Prozent mehr Drehmoment über- tragen werden kann.
Der Anwender hat so die Möglichkeit, sich für kleinere Bau- formen (und günstigere Preise) zu ent- scheiden.
Das Unternehmen nahm dies zum Anlass, die Größenbezeichnungen der Winkelköpfe zu ändern, die nun dem enthaltenen Kegelradsatz entsprechen.
Die überarbeiteten Größen und die neu- en Zwischengrößen erlauben es, den Winkelkopf den Werkzeugwechslern indi- viduell anzupassen.
ee /Winkelköpfe/ /Kennziffer 135/ ROMAI Robert Maier, Vaihingen, Tel.
07042/8821-0, Fax 8821-22, www.romai.de SC_5_2010_07_Zulieferer.indd 20 03.05.2010 14:14:41