Kennziffer Februar 2012 32 Produktionstechnik + Werkzeugmaschinen hh Bearbeitungszentrum Fräsmaschine Stabil gebaut „Die Metav 2012 ist für uns eine wichtige Plattform, um unseren Kunden und dem Markt unsere Produktpalette im direkten Kontakt vorzustellen und zu zeigen“, erklärt Bert Kleinmann, Geschäftsfüh- rer von Matsuura Machinery.
„In diesem Jahr präsentieren wir deshalb die Maxia H Plus-630, die technisch aufgearbeitet und verbessert wurde.
Flexibilität und die Effizienz stehen dabei im Fokus.“ Das neuaufgelegte Modell des größten horizontalen Bearbeitungszentrums, be- sitzt einen großen Arbeitsraum bei klei- ner Aufstellfläche, hohe Präzision, so- wie hohe Beschleunigung und Geschwin- digkeiten.
Der Aufbau der Maschine ist stabil und weist gute Dämpfungseigen- schaften auf.
Zudem qualifizieren die Maschine ihr Drehmoment der Spindel und die Flexibilität in der Automation.
Ihre Aufstellfläche sei kleiner geworden und ihr überarbeitetes Konzept mache sie 20 Prozent schneller als ihren Vorgän- ger, so der Hersteller.
Durch die 1.050 x 920 x 990 Millimeter großen Verfahrwege können sehr große Werkstücke bis zu einem Durchmesser von 1.050 x H 1.115 Millimeter und einem Gewicht bis zu 1.200 Kilogramm bearbei- tet werden.
Im Gegensatz zum Vorgänger- modell sind die Verfahrbereiche größer geworden und die Verfahrgeschwindig- keit ist gestiegen.
Weiterhin sind der ein- setzbare Durchmesser und die Längen der Werkzeugdimension größer geworden.
Die intelligente Maschinenmanagement- Software „Matsuura Intelligent Meister System (MIMS)“ überwacht den gesamten Produktionsprozess.
ee Weg mit den Spänen Mit verschiedenen Spanarten aus unterschiedlichsten Materialien wird der LNS Späne- förderer Turbo MH500/250 fertig.
So wird er erfolgreich für den Transport von Spänen aus Messing, Stahl, Guss etc.
eingesetzt.
Große Späne werden über das Scharnierband abgeführt, kleine und feine Späne werden über Kratzer aus dem Gerätebett geschabt.
Selbstreinigende Filterboxen reinigen das rückfliessende Kühlmittel auf 500 bezie- hungsweise 250 Mikron.
Das patentierte Späne-Entsorgungssystem baut klein und benötigt in den meisten Fällen keinen zusätzlichen Kühlmitteltank.
Der Späneförderer wurde vor der Markteinführung von LNS über mehrere Monate intensiv im Einsatz getes- tet.
Es hat sich gezeigt, dass sich die Reinigungsintervalle gegenüber herkömmlichen Scharnierbandförderern um mehr als die Hälfte reduzieren lassen.
Dadurch werden Maschinenstillstand und Reinigungskosten gegenüber herkömmlichen Scharnierband- förderern deutlich reduziert, was zu einer 6-monatigen Amortisation des Späneförde- rers führt.
Zu sehen ist das gute Stück auf der Metav beim schwäbischen Handels- und Serviceunternehmen MAW Werkzeugmaschinen.
ee Späneförderer MAW Werkzeugmaschinen, Sindelfi ngen, www.maw-gmbh.de Kennziffer Leichter Einrichten Platten und Blöcke auf einer herkömm- lichen Fräsmaschine allseitig zu bear- beiten ist eine mühsame Sache.
Insbe- sondere das für jede Seitenbearbeitung notwendige Aufspannen und Ausrich- ten des Materials erfordert viel Sorg- falt und Zeit.
Nicht selten benötigt der Maschinenbediener für die Durchfüh- rung dieser Arbeiten mehr Zeit, als für die eigentliche Fräsbearbeitung selbst.
Bei den Amada Doppelkopf-Fräsmaschi- nen hingegen wird das Einrichten des Werkstücks erleichtert.
Das Konzept der THV Serie ermöglicht die vollautoma- tische Bearbeitung von vier Seiten ohne Umspannen des Werkstücks.
Beidseitig synchrones Fräsen garantiert hohe Plan- parallelität und Rechtwinkligkeit.
Das Einrichten des Werkstückes wird durch automatisch auf Position fahrende An- schläge erleichtert.
Die Aufgabe des Be- dieners beschränkt sich auf das Anlegen des Materials gegen die Anschläge und anschließende Spannen des Werkstücks.
Mit Hilfe eines Messfühlers erfolgt an- schließend die automatische Überprü- fung der Werkstückgröße sowie die zur richtigen Positionierung der Fräsköpfe notwendige Berechnung der Werkstück- mitte.
Diese patentierte Funktion wird „Automatic Centering System“ genannt.
Nur so ist sichergestellt, dass sich bei- de Fräsköpfe im gleichen Abstand zum Werkstück befinden und mit der glei- chen Schnitttiefe fräsen.
„Unsere Doppelkopf-Fräsmaschine hat bislang alle überzeugt, die sich die Ma- schine bei uns im Technical Center Haan angesehen haben“, erzählt Karl-Heinz Manthey, Europachef für die Säge- und Frästechnik des Unternehmens.
„Nach- dem die erste THV 430 vor gut einem Jahr bei einem namhaften deutschen Werk- zeugstahlhändler in Betrieb genommen wurde,hat es sich schnell herumgespro- chen, welche Perspektiven diese Maschi- ne bietet.
Unsere Kunden sind erstaunt, wie einfach und schnell ein Werkstück mit Hilfe des Anschlag- und Messsys- tems aufgespannt werden kann.
Nach einer 2-stündigen Einweisung können selbst Hilfskräfte ohne spezielle Kennt- nisse die Maschine prozesssicher bedie- nen.
Im Vergleich zum Fräsen auf einer konventionellen Maschine können auf unserer durch das synchrone Fräsen mit zwei Fräsköpfen Werkstücke bis zu fünf mal schneller bearbeitet werden.“ ee Kennziffer Amada Machine Tools, Haan, Tel.
02104/2126-01, Fax 2126999, www.amada.de Kennziffer Matsuura Machinery, Wiesbaden, Tel.
0611/7803-0, Fax 7803-33, www.matsuura.de