www.scope-online.de Februar 2010 45 Seine Spezialisten-Position für die Herstellung von Gussteilen aus Titan konnte das Unternehmen Tital in den letzten Jahren ausbauen.
Der Grund dafür ist der wachsende Anteil kohlefaserverstärk- ter Verbundwerkstoffe in der Luftfahrttechnik – Titan ist das einzige Leichtmetall, das mit Verbundwerkstoffen si- cher und fest kombiniert werden kann, ohne dass es zu Korrosionsschäden kommt.
Aluminium hingegen befindet sich im Flugzeugbau seit etwa drei Jahrzehnten auf dem Rückzug.
Die Flugzeugau- ßenhaut besteht bei den Langstrecken-Jets der nächsten Generation in der Regel nur noch aus CFRP (Carbon Fiber Reinforced Plastic).
Für die Verbindungsstellen zwischen der Flugzeugaußenhaut und den verschiedenen Metallen im Innern der Maschine werden Titanbauteile bevorzugt.
Tital hatte allein im Titan-Bereich einen Umsatzzuwachs von knapp 50 Prozent in den vergangen drei Jahren zu verzeichnen.
Konsequent investierte das Unternehmen in die entsprechende Gießereitechnik und ist heute welt- weit einer von nur drei Titanguss-Produzenten, die Guss- teile mit Kantenlängen von bis zu 1.500 mm und Gewich- ten bis zu 300 kg anbieten können.
Die Vorteile der CFRP-Werkstoffe, bei denen es sich um Kunststoffsysteme handelt, liegen in ihrer hohen Stei- figkeit und Festigkeit, ihrer hohen Energieaufnahmefä- higkeit und dem kleinen Strukturgewicht.
Sie sind um bis zu mehr als die Hälfte leichter als Aluminium.
Einzige Schwierigkeit: An den Verbindungsstellen zu Struktur- bauteilen, wie zum Beispiel bei Spanten oder Beschlä- gen, besteht Korrosionsgefahr, denn diese besten aus Aluminium.
Sobald aber Feuchtigkeit im Spiel ist, kommt es zur elektrolytischen Korrosion.
Entweder muss auf- wändig eine Glasfaserlage zwischen Verbundstoff und Aluminiumbauteil eingebracht werden, um den direkten Kontakt zu vermeiden.
Oder man verwendet direkt Bau- teile aus Titan, das eine hohe spezifische Festigkeit bei niedriger Dichte hat und extrem widerstandsfähig und korrosionsbeständig ist.
Aufgrund des großen Tempera- turgradienten zwischen der Kabine und der Flugzeugau- ßenhaut bildet sich dort ständig Kondenswasser, das die Korrosion an der Fügestelle von CFRP und Aluminium- Bauteilen beschleunigt.
Um die CFRP-Strukturen mit verschiedenen Metallen im Flugzeug zu verbinden, kommt an den Verbindungsstellen (Krafteinleitungspunkten) zunehmend Titan zum Einsatz.
Eine dieser Stellen ist beispielsweise die Druckkalotte im Flugzeugrumpf.
Sie sitzt hinter dem letzten Sitz oder der Bordküche und trennt die Kabine vom hintersten Bereich des Flugzeugs ab, in dem der gleiche Druck wie in der äu- ßeren Atmosphäre herrscht.
Für die Verbindungsstellen werden hierbei Bauteile aus Titan eingesetzt.
ms SLS Kunststoffverarbeitungs GmbH & Co.KG .
Industriestraße 11.
Industriegebiet .
D-66994 Dahn Telefon +49 (0) 63 91 - 92 43 - 0 .
Fax +49 (0) 63 91 - 92 43 - 28 E-Mail info@sls-kunststoffprofile.de Wir haben die Erfahrung aus der langjährigen Praxis mit Profilen.
WIR ZEIGEN PROFIL Wir entwickeln und liefern vom Voll- bis zum Halbprofil, vom Standardprofil bis zur aufwändigen Sonderanfertigung, von 20g bis 3000g pro Meter, in unterschiedlichen Farben und Thermoplasten, von hart über weich bis zu Hartweich- kombinationen in Co-Extrusion für Fensterbau .
Fassadenbau Metallbau .
Fahrzeugbau Maschinenbau .
Elektroindustrie Verpackungen .
Möbelindustrie Haushaltswaren .
Isolier- und Dämmbereich Spann-, Kisten-, Exzenter-, Kniehebel-, Sonder- und Spannringverschlüsse, Spannschlösser, Spannbänder, Spannketten, Griffe, Sonderscharniere...
Kaiser+Co.GmbH Frankfurter Straße 21-23 D-58339 Breckerfeld Telefon 02338 1037 Telefax 02338 1036 www.kaiser-fasteners.de DIN EN ISO 9001:2000 Zertifikat: 09 10067116 KOMPETENZ IN SPANNVERSCHLÜSSEN /Kennziffer 76/ /Kennziffer 20/ /Titan-Gussteile/ /Kennziffer 37/ Tital, Bestwig, Tel.
02904/981-0, Fax 981-400, www.tital.de