www.scope-online.de Januar 2010 9 h Die Geschwindigkeit steigt, die Kur- ven werden anspruchsvoller.
Nur wer hochkonzentriert ist, hat hier eine Chance.
Sieben Frauen und 25 Männer arbeiten sich Runde um Runde über die 450 Meter lange Kartbahn, bewältigen drei verschiedene Höhen-Ebenen und durchlaufen eine Tunnelpassage.
Und für die schnellsten drei Fahrer aus jeder Gruppe wird sich diese Erregung noch einmal wiederholen.
Adrenalin pur.
Und doch ein riesengroßer Spaß.
Wie jedes Jahr, nahm Hoppenstedt Publishing auch 2009 die Euromold zum Anlass, seine Kunden, Freunde und Partner ins Fahr-Werk nach Groß- zimmern zu bitten.
Auch um trotz Krisenstimmung ein Zeichen zu setzen und die Tradition fortzusetzen.
Denn das Event jährte sich zum zwölften Mal.
Grund genug an dieser Stelle einen kurzen Blick in die Vergangenheit zu wagen.
Im Schumi-Fieber Kart-Bahnen dienen Rennsportlern als Einstieg in den Motorsport und so war es auch schon in den frühen 1990ern.
Einer, der den Sprung vom Kartsport in den Automobilsport wagt, ist Michael Schumacher.
1992 beendet er seine erste Saison in der Formel 1 auf dem Dritten Platz mit Benetton.
1996 wechselte der Kerpener zu Ferrari, wo er eine bei- spiellose Karriere beginnt.
Insbesondere seinen Erfolgen in der Formel 1 ist es zu verdanken, dass sich Karts auch als Freizeitsport großer Beliebtheit erfreu- en: Alle sind im Rennfieber und gerne wird die Einladung des Darmstädter Ver- lages angenommen, nach einem anstren- genden Messetag – im Jahr 1997 bot die Euromold übrigens 1000 Ausstellern aus 30 Ländern Raum – den Abend bei manch quietschendem Reifen und heulendem Motor ausklingen zu lassen.
Gerade in entspannter Runde lassen sich flüchtige Messe-Kontakte vertiefen und bisweilen auch innovative Geschäfte andenken.
Diese Tatsache hat auch in Krisenzeiten ihre Gültigkeit.
Wie schon elf Mal zuvor, ging es auch am 2.
Dezember 2009 nach der Sicher- heitseinweisung auf die Piste.
Ein span- nendes Rennen bot sich den Zuschauern, die an der groß dimensionierten elek- tronischen Anzeigetafel den Rennver- lauf verfolgen konnten.
Für Hirschmann Laborgeräte fuhr Dr.
Hans-Jürgen Bigus mit der schnellsten Finalrunde (32.730 sec) den dritten Platz ein, für die Agen- tur Agenzia erreichte Frank Schaaf mit 32.385 sec den Zweiten.
„Endlich der ersehnte Pokal!“ wird sie wohl gedacht haben – Anita Traber für Helukabel in Hemmingen.
2007 belegte sie noch Platz sechs, 2008 arbeitete sie sich auf Platz zwei vor und diesmal unterbot sie ihre Bestzeit aus dem Vorjahr.
Mit 32.115 sec für die schnellste Finalrunde gelangte sie auf die Spitze des Podests und fuhr Tagesbestzeit.
Spannendes Ende In freudiger Erwartung seines Formel 1-Comebacks auf Mercedes meinte Mi- chael Schuhmacher übrigens kurz vor Weihnachten: „Ich bin total heiß auf das nächste Jahr!“.
Die Teilnehmer des Hoppenstedt Kart-Events sind sich nach diesem Abend einig: sie auch! Die Platzierung der Finalrunde und weitere Bilder des Abends finden Sie im Internet unter www.scope-online.de mit Eingabe der Internet-Kennziffer 1310.
Evelin Eitelmann Zarte Härchen stellen sich auf.
Herzen schlagen schneller und Hände hören auf zu Zittern.
Das Vibrieren der Motoren lässt die Fahrer erschauern.
Alle Augen sind starr auf die rote Ampel gerichtet.
Die Zeit scheint stillzustehen.
Grün! Das Qualifying beginnt und mit ihm ein spektakuläres Fahr-Erlebnis: Hoppenstedt Publishing hatte zum Kart-Event geladen.
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