www.handling.de Szene Handhabungstechnik × Fabrikautomation × Intralogistik = handling.de = info³ CC-Link als Draht nach China: Im Rahmen der Initiative „Gateway to China“ (G2C) ebnen Unternehmen aus der Robotik, Hardware, Automatisierungs- und Netzwerktechnik europäi- schen Gerätelieferanten und -herstellern den Weg in die chinesische Fertigungsindustrie.
In-Mould-Label haargenau positioniert: Beim In- Mould-Labeling wird eine Kunststofffolie elektrosta- tisch aufgeladen, so dass sie über das Spritzgießen mit dem Korpus zu einer Oberfl äche verschmilzt.
Mit einer Neuentwicklung läuft schon das Vorbe- reiten dieses Produktionsvorgangs vollautomatisch.
Der Roboter wird über Bildverarbeitung gesteuert.
(Foto) handling × handling.de × Newsletter = info³ Päckchen erforscht Mit den Umsatzzahlen im Versandhandel ist auch der Anteil an Rückläufern auf- grund von Service- und Garantiefällen gestiegen – und damit die Anforderungen an die Retourenlogistik und Versandverpa- ckung.
Oft stehen die originalen Verkaufs- verpackungen für einen Rückversand nicht mehr zur Verfügung, daher müssen End- kunden, Logistik-Dienstleister oder auch Hersteller auf spezielle Verpackungen für den Rückversand zurückgreifen.
Vor die- sem Hintergrund bearbeitet die Firma Mo- derne Verpackung Carl Bernh.
Hoffmann in Wetter in Zusammenarbeit mit dem Ins- titut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des VVL in Dortmund das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsge- meinschaft industrieller Forschungsver- einigungen „Otto von Guericke“ (AiF) im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) geförderte Kooperationsprojekt FlexRep (Förderkennzeichen KF2039311LK0).
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer fl exibel an verschiedene Abmaße anpass- baren Service- und Reparaturverpackung, die besonders für fl ache Elektro- und Elektronikartikel entwickelt wird, etwa Laptops, elektronische Bilderrahmen oder TFT-Bildschirme.
Motiv für die Forschungs- aktivitäten war die Reduzierung der ho- hen Anzahl an Verpackungsvarianten.
Das Vorhalten von Verpackungen in ver- schiedenen Abmaßen für unterschiedliche elektronische Produkte verursacht hohe Lagerkosten und stellt Dienstleister vor das organisatorische Problem, für jeden Anwendungsfall die passende Service-Ver- packung im Fahrzeug oder beim Kunden bereithalten zu müssen.
Die neue Verpa- ckung soll deshalb fl exibel einsetzbar sein – zum Beispiel anpassbar an Netbooks und Laptops verschiedener Größen – und obendrein umweltfreundlich das wollen die Forscher erreichen, indem sie nach- wachsende Rohstoffe sowie hochgradig recyclebare PE-Kunststoffe verwenden.
pb Krause gegangen Kurt Krause, einer der Gründer und Haupt- gesellschafter der MLR Soft GmbH in Buxheim, hat in diesem Herbst das Unter- nehmen verlassen.
Krause war seit 1989 Geschäftsführer von MLR und seit 1997 bei der Tochterge- sellschaft MLR System GmbH in Ludwigsburg.
1989 gründeten Lutz Meier und Kurt Krause mit zwei weiteren Gesellschaftern das Unterneh- men in Mün- chen und über- nahmen 1991 alle Geschäftsanteile.
1995 wurde der Firmensitz nach Buxheim bei Ingolstadt verlegt.
Als der Bereich Fahrerlose Trans- portsysteme von Noell mit Sitz in Schwie- berdingen zum Verkauf stand, beschlos- sen 1996 die Gesellschafter von MLR Soft zusammen mit leitenden Mitarbeitern des FTS-Bereiches, diesen zu übernehmen und als MLR System in Ludwigsburg weiterzu- führen.
1999 wurde die MLR Soft Benelux in den Niederlanden und 2005 die MLR xNet in Dollnstein gegründet.
Die Ge- schäftsanteile der 2006 von der MLR Soft übernommenen Nuyts GmbH in Buxheim hat Krause erworben.
Der Sitz von MLR Soft wird von Buxheim nach Ludwigsburg verlegt.
Als Geschäftsführer von MLR Soft fungiert in Zukunft Wolf-Peter Hoppe, bislang Geschäftsführer von MLR System das Unternehmen feierte in diesem Jahr das 40-jährige Firmenjubiläum.
pb Dipl.-Inform.
(FH) Kurt Krause, MBA Wittenstein ausgezeichnet Ende September wurden beim Wirt- schaftspreis „Entrepreneur des Jahres“ zum 15.
Mal die besten Unternehmer Deutschlands ausgezeichnet: Dr.
Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG mit Sitz im baden-würt- tembergischen Igersheim, wurde Sieger der Kategorie Industrie und darüber hin- aus als deutscher Vertreter für den Wett- bewerb „World Entrepreneur of the Year 2012“ nominiert.
Diese internationale Entscheidung, wird erst im Juni 2012 in Monte Carlo fallen.
Überzeugt hat die Jury besonders der unternehmerische Weit- blick des Entrepreneurs Wittenstein: „Der Unternehmer machte aus einem kleinen Nähmaschinenbetrieb den Weltmarktfüh- rer in Antriebstechnologie.
Wittenstein gilt unter Maschinenbauern als Visionär.“ Von 300 nominierten Firmen hatten sich 65 für die Finalrunde qualifi ziert.
Anre- gungen für künftige Erfolgsstrategien konnten die Preisträger und übrigen Gäs- te der Preisverleihung gleich mitnehmen.
Professor Manfred Spitzer sorgte für ei- nen Höhepunkt bei der Verleihung in der Alten Oper in Frankfurt.
In seinem Vor- trag „Gefühle, Geld, Geist und Gehirn“ brachte der renommierte Hirnforscher mit eindrucksvollen Erkenntnissen den Wert neurowissenschaftlicher Forschung auf den Punkt – und zwar speziell für Unter- nehmen.
Ernst & Young organisiert den Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur des Jahres“ weltweit in über 50 Ländern.
In Deutschland wurde die Auszeichnung 2011 zum 15.
Mal verliehen.
bw Ehrung, Entrepreneur des Jahres, Witten- stein.
Die handling-Ausgabe Januar/Februar erscheint am 20.2.2012