handling Dezember 2011 12 www.handling.de Handhaben Fipa hat sowohl Standard- komponenten als auch maß- geschneiderte Automations- lösungen im Angebot.
Zu den Neuheiten gehören Individu- algreifer für hohe Taktzeiten, eine Miniatur-Dreheinheit und ein pneumatisch gesteuertes Einlegewerkzeug.
Die Miniatur-Dreheinheit ist wenig größer als eine Streichholzschachtel und wiegt nur 85 Gramm.
Kundenspezifi scher Insert-Greifer für ei- nen Anwender aus der Kunststoff-Indus- trie.
Dieser Individualgreifer geht mit Zimtster- nen und Pralinen schonend um.
(Fotos: Greifer ? Kennziffer 198 Fipa, Ismaning, Tel.
089/962489-0, Fax 962489-11, www.fi pa.com Die Individuellen Greifer nach Maß und für alle Fälle Msind arktübliche Standarddreheinheiten für manche Anwendungen zu schwer.
Besonders bei Greifern mit vielen Dreheinheiten bewirkt jedes eingesparte Gramm mehr Dynamik.
Fipa hat eine Mi- niatur-Dreheinheit entwickelt, die kaum größer ist als eine Streichholzschachtel und nur 85 Gramm wiegt.
In einer Vor- richtung zur Werkstückentnahme ließ sich damit die Taktzeit um 70 Prozent er- höhen bei insgesamt 25 Dreheinheiten genügte ein kleinerer Roboter.
Diese Lö- sung punktet mit niedrigeren Energieko- sten, weniger Platzbedarf und einem ge- ringeren Verschlauchungsaufwand dank integriertem Vakuumkanal.
Ein positiver Nebeneffekt: Durch die geringe Anzahl von Druckluftschläuchen steigt die Zu- verlässigkeit der Anlage.
Für die Kunststoff-Industrie fertigte Fipa eine Vorrichtung, die Gewinde- hülsen in eine Spritzgussform einlegt bei sehr kleinem Bauraum.
Die Hülsen dürfen dabei nur von innen gegriffen werden.
Das macht nun ein pneumatisch gesteuertes, zylindrisches Einlegewerk- zeug mit Abstreifer und Kontaktlamelle – exakt abgestimmt auf die Geo- metrie der Gewindehülse.
Ein Klemmschaft ermög- licht die einfache Integration in den Greiferbaukasten des Herstel- lers.
Die Funktionsweise: Zunächst wird die Gewindehülse auf die Kontaktlamelle gedrückt und festgehalten.
Sodann wird das Werkzeug verfahren.
Am Einlege- punkt fährt der kolbenartige Abstreifer aus und legt dadurch die Gewindehül- se in die Zielkontur.
Über den zweiten Druckluftanschluss fährt der Abstreifer wieder in die Ausgangsposition, trennt dabei Hülse und Werkzeug und ist wieder für das nächste Einlegeteil bereit.
Noch ein Beispiel für eine Lösung nach Maß ist ein mit einer an das zu greifende Produkt angepassten Bauform und wenig Eigengewicht.
Er ist aus poly- amid-basiertem Hochleistungskunststoff gefertigt.
Damit sind etwa Formsauger für die optimierte Produktführung wäh- rend des Handlings bereits ab Losgrö- ße eins kostengünstig realisierbar.
Jede beliebige Geometrie lässt sich damit erstellen.
Auch kniffl ige Handhabungs- aufgaben lassen sich damit lösen, etwa das schonende Handling von Äpfeln oder Backwaren.
Durch den Leichtbau mit minimalen Wandstärken bleibt der Energiebedarf niedrig.
Derlei Individu- algreifer mit einheitlichem Grundauf- bau werden mit verschiedenen Wech- selköpfen bestückt.
Die dazugehörige integrierte Roboter-Greifer-Schnittstelle mit Mediendurchführung und elektro- nischer Durchleitung ermöglicht den verpol sicheren, schnellen Wechsel des Greifersystems.
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