handling Dezember 2009 28 Montagetechnik Food and Drug Administration (FDA) ge- prüft und zugelassen sind.
Entsprechende Zuführtöpfe werden aus Polyamid 6 G Natur FDA gefertigt dabei handelt es sich um einen so genannten Cast Nylon6, Natur (PA 6-G Natur), der auch für die Herstellung von Konstruktionsteilen, die im Einsatz mit Lebensmitteln in Berüh- rung kommen, geeignet und zugelassen ist.
Dieser Polyamid-Werkstoff ist auf Ba- sis Direktpolymerisation gegossen und hat einen teilkristallinen Gefügeaufbau.
Der hohe Kristallitanteil bringt hervorra- gende mechanische Eigenschaften mit sich, etwa sehr hohe Abrieb- und Ver- schleißfestigkeit sowie eine hohe Härte und Steifi gkeit.
Mit diesem Material wird das Spektrum an Werkstoffen zur Herstel- lung von Zuführ- und Fördertöpfen neben Polyamid, Aluminium und Edelstahl um eine weitere Variante ergänzt – das ergibt für jede Aufgabenstellung eine optimale Lösung.
In Verbindung mit der moder- nen und reproduktionsfähigen 3D-CAD-/ CAM-Fertigung der Fördertöpfe auf leis- tungsfähigen Fünf-Achsen-Bearbeitungs- zentren des Herstellers erhält der Kunde leistungsfähige Zuführ- und Fördersyste- me in hoher Genauigkeit und für einen maximalen Durchsatz.
Weitere Vorteile der aus dem Vollen gefrästen Fördertöpfe aus Polyamid sind konstruktive Gestaltungsfreiräume, gute Lärmdämmung und sehr gute Zugäng- lichkeit.
In vielen Fällen erübrigt sich eine spezielle Lärmschutzhaube – das spart Kosten.
Die saubere, weiße Lauf- und Förderfl äche macht geringste Verunreini- gungen sichtbar, und die gute Zugänglich- keit ermöglicht einfaches Reinigen.
Dank der 3D-konstruierten, fördertechnisch optimierten Topfgeometrie ist das Förder- volumen im Vergleich zu herkömmlichen Fördertöpfen höher – das kann im Einzel- fall bedeuten, einen kleineren und damit kostengünstigeren Fördertopf wählen zu können.
Die neue Generation an Förder- töpfen gibt es im Durchmesserbereich ab 100 und bis 600 Millimeter.
pb Afag setzt bei speziellen Anforderungen für die Zuführ- technik Fördertöpfe aus FDA- zugelassenem Polyamid-Werk- stoff ein.
Onische, b feinwerktechnische, mechatro- elektrische, elektronische Bauteile und Baugruppen oder solche aus sicherheitsrelevanten Bereichen wie der Medizintechnik – die Montage einer entsprechenden Baugruppe, eines Teilsys- tems oder eines Endgeräts beginnt übli- cherweise mit dem Zuführen und Fügen von Komponenten und Baugruppen.
Der Handling- und Zuführspezialist Afag steht für ein branchenweit anerkannt hohes Maß an Innovationskraft, Know-how und vielschichtiger Kompetenz.
Fortschreitende Automatisierungsbe- mühungen in neuen Branchen, etwa der Medizintechnik, bringen neue materi- al- und konstruktionstechnische Heraus- forderungen mit sich – zum Beispiel die Verwendung geeigneter und zulässiger Werkstoffe für die Zuführung von Kom- ponenten und Baugruppen.
Afag hat sich dieses Themas angenommen und setzt für Anwendungen in der Medizintechnik ab sofort nur noch Werkstoffe ein, die von der Arzneimittelzulassungsbehörde Aus dem Vollen Zuführlösungen für die Medizintechnik Fördertöpfe aus FDA-zugelassenem Polyamid ? Kennziffer 182 Afag Automation, CH-Huttwil, Tel.
+41/62/95987-11, Fax 95987-87, www.afag.com Bearbeitung eines FDA-zugelassenen Zu- führtopfs auf einer Fünf-Achs-Bearbei- tungsmaschine.
(Foto: Afag) Lösungen zum Vollstanznieten Mit der Vollstanzniet-Technologie ergänzt der Blechverbindungstechnikspezialist Tox Pressotechnik in Weingarten sein Lie- ferprogramm um ein zukunftsträchtiges Verfahren für den Bereich Leichtbau be- ziehungsweise dem Verbinden von Hy- brid-Bauteilen und Baugruppen.
Damit ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in der Lage, Automotive-Kunden und de- ren Zulieferern für alle verbindungstech- nischen Anforderungen eine optimale Lösung zu bieten.
Davon ließen sich auch die Verantwortlichen eines Automobilher- stellers überzeugen, als es für die Produk- tion von Türen für ein neues Modell um den Einsatz einer geeigneten Blechver- bindungstechnologie ging.
Ausgehend von einer umfangreichen Evaluation und nach erfolgreich verlaufenen Tests fi el die Entscheidung zugunsten der Vollstanz- niettechnologie aus Weingarten.
Die Anwendungstechniker schnürten für die Türen-Produktion ein individuelles Leis- tungspaket aus drei handgeführten sowie zwei robotergestützten Zangensystemen.
Da die Basiskomponenten weitgehend aus dem Standardprogramm stammen, konnte ein größerer Applikationsaufwand vermieden werden.
Das führte zu Investi- tionskosten in einem klar kalkulierbaren Rahmen.
kf Vollstanzniet-Technologie ? Kennziffer 179 Tox Pressotechnik, Weingarten, Tel.
0751/5007-0, Fax 52391, www.tox-de.com ? Kennziffer 12